Einsteiger-Bücher

Meine Top 3 Mindset-Bücher

Eine  der wichtigsten Lektionen die ich auf meiner Finanzreise lernen durfte ist,  dass das Mindset der Grundpfeiler für all deine finanziellen Entscheidungen ist!

Ohne das richtige Mindset wirst du dich viel leichter von Hypes, Trends oder Emotionen treiben lassen und so irrationale Entscheidungen treffen.
Wenn du noch nicht mit dem Vermögensaufbau gestartet hast, ist auch hier dein Mindset der erste Schritt.

Hier also meine 3 absoluten Lieblingsbücher zum Thema Mindset:

#Platz 3

Die Gesetze der Gewinner von Bodo Schäfer

In den Buch die Gesetzte der Gewinner von Bodo Schäfer geht es meiner Meinung nach um die 30 wichtigsten Fragen und Gedanken, mit denen du dich in deinem Leben beschäftigen solltest.
Diese sollen dir Klarheit über deine Prioritäten, Strukturen und Wünsche verschaffen.

Wirklich ein gutes Buch um zu reflektieren und neue Erkenntnisse über dich zu gewinnen. 

#Platz 2

Schnelles Denken, langsames Denken von Daniel Kahnemann.

In schnelles Denken, langsames Denken geht es darum, dass das menschliche Gehirn 2 unterschiedliche Systeme für Denkprozesse hat.

Je nachdem welches System angesprochen wird, regieren wir unterschiedlich.
So stellen sich spannende Fragen:

Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Warum ist Zögern ein überlebensnotwendiger Reflex?
Und warum ist es so schwer zu wissen, was uns in der Zukunft glücklich macht?

Ein sehr spannendes Buch über das menschliche Denken!

#Platz 1

Das Robbins Power Prinzip

Das Robbins Power Prinzip von  Tony Robbins ist, meiner Meinung nach, das beste Buch zum Thema Mindset.
In verschiedenen Teilen des Buches erklärt Robbins, wie man durch die Änderung seiner Gedanken, Glaubenssätze aber auch den täglichen Handlungen, sein gesamtes Leben zum positiven ändern kann.
Das Buch ist ein wirklicher Klopper, aber wirklich jede Seite lohnt sich!

„Jeder hat die Kraft sein Leben zu verändern, wenn er nur richtig seine positive Einstellung fördert und seine Glaubenssätze umprogrammiert.“

Eine verdiente Nummer 1!

5/5

Einsteiger-Bücher

Meine Top 3 Bücher über das Investieren

Wenn man mit dem Investieren anfängt, möchte man natürlich gut informiert sein. Dafür gibt es wundervolle Finanzkanäle, Podcasts, Blogs und eben auch sehr gute Einsteigerbücher.

Meine persönliche Top 3, habe ich auch selber vor meinem ersten Investment gelesen und kann sie daher nur wärmstens empfehlen:

#Platz 3

Natascha Wegelin begleitet mich seit meiner ersten Stunde als Investorin. Damals habe ich mit dem Madamme Moneypenny-Podcast gestartet und bald herausgefunden, dass sie das Buch auch kostenlos auf Spotify anbietet!

In ihrem Buch beschreibt sie  aus ihrer Sicht, wie man dem Thema Investieren und Finanzen näher kommen kann und welche entscheidende Rolle Geld im alltäglichen Leben spielt.
Wirklich leicht zu lesen und sehr lebensnah!

#Platz 2

Keine Sorge, du musst dich nicht vom Titel angegriffen fühlen!
Das Buch “Börse für Dummies”, war mein allererstes Buch zum Thema investieren!
Die Börse wird so leicht und verständlich beschrieben, dass wirklich auch ein Dummi (der du natürlich nicht bist) sie verstehen kann.
Außerdem erhälst du schonmal alle wichtigen Definitionen und Erklärungen.

Das beste Buch zum starten! 

#Platz1

Der Klassiker!
Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs von Gerd Kommer ist und bleibt mein Lieblingsbuch zum Thema Investments.

Das gesamte Buch ist sehr wissenschaftlich aufgebaut und mit vielen Beispielen und Statistiken unterlegt. Dabei überzeugt Gerd Kommer mit seinem trockenen aber spitzfindigen Humor.
Auch wenn das Buch nicht als erstes gelesen werden sollte, da es doch ein wenig anspruchsvoller ist,  ist es auf jeden Fall alle Mühen wert!
Ein verdienter Platz 1!

5/5

Einsteiger-Bücher

Meine Top 3 Bücher zum Thema: Finanzielle Freiheit

Gute Bücher gibt es hunderte. So viele habe ich natürlich noch nicht gelesen, aber 3 davon, haben mir zum Thema finanzielle Freiheit besonders gefallen.

Der Unterschied zwischen Büchern zum Thema Geldanlage und Büchern zum Thema finanzielle Freiheit ist, dass es beim Thema finanzielle Freiheit noch mehr um dein eigenes Mindset geht. Also los geht’s!

Platz 3

Dieses Buch habe ich noch vor meiner Zeit an der Börse gelesen.
Ich war teilweise wirklich ein wenig verwirrt, wie jemand der Meinung sein kann, dass man nicht unbedingt viel arbeiten muss, um Geld zu verdienen.
In diesem Buch beschreibt Timothy Ferris,  wie man sich über seinen eigenen Alltag bewusster wird und diesen so nutzt, dass man dieselben oder sogar bessere Ergebnisse, mit weniger Zeitaufwand erreicht.
Zusammenfassend ist dieses Buch die Möglichkeit, dein Leben produktiver und gleichzeitig entspannter zu gestalten, sodass du mehr Zeit für dich und deine Wünsche hast.
Die 4-Stunden Wochen sorgt am Ende auch dafür, dass du in finanzieller Hinsicht bewusster wirst und den Wert deiner eigenen Lebenszeit erkennst.

Platz 2

Der reichste Mann von Babylon hat mir wirklich nachhaltig geprägt!
Erst habe ich überhaupt nicht verstanden, dass es in diesem Buch um Finanzen geht.
Der Autor schreibt das Buch wie eine komplette Geschichte, ohne den teilweisen schon sehr trockenen Stil von klassischen Finanzbüchern.
Im Wesentlichen geht es um die absolut grundlegendsten Regeln des Vermögensaufbaus.
Wie schafft man es, seinen Geldbeutel aufzufüllen und weiter wachsen zu lassen, ohne dass dieser irgendwann wieder leerer wird?
Die Antwort findest du im Buch!

Platz 1

Rich Dad Poor Dad ist der absolute Klassiker, wenn es um das Thema Cashflow, also die eigenen Geldströme geht.
Robert Kyosaki zeigt in diesem Buch, wie du es schaffen kannst, mehr Geld zu verdienen als auszugeben.
Außerdem erzählt er anhand seiner persönlichen Geschichte, wie er es geschafft hat so viele Geldströme zu erzeugen, dass diese ununterbrochen Geld für ihn produzierten.
Ein absolutes Muss!

5/5

Digital Detox

Alles halb so schlimm?

10 Stunden Bildschirmzeit!

Dieser Satz hat mich wirklich geschockt!
Seit der Pandemie, hat sich die durchschnittliche Bildschirmzeit in Deutschland, auf über 10 Stunden erhöht.
Das sind 2 Stunden länger, als vor der Pandemie.

Verständlich irgendwie oder?
Viele Freizeitmöglichkeiten sind weggefallen oder stark eingeschränkt worden. Man möchte sich ja auch nicht den ganzen Tag langweilen.

Aber welche Folgen hat dieser Konsum auf uns?

Unser Smartphone macht dumm!

Bei meinen Recherchen zum Thema digitaler Konsum, bin ich auf folgende Aussage gestoßen:

„Schon das Vorhandensein des Smartphones in einem Raum macht uns Studien zu Folge 15% dümmer.“

Eine Studie aus Texas zeigte, dass wenn das Handy in greifbarer Nähe ist, ist unser Hirn damit beschäftigt, unsere Hand davon abzuhalten, das Handy zu nehmen.
Das wiederum führt bewiesenermaßen zu verminderter kognitiver Leistung. Denn mittlerweile sind wir so konditioniert, mehrmals am Tag zum Smartphone zu greifen, dass es regelrecht schwierig sein kann, das eben mal nicht zu tun.

Spannend oder ?

Hier ein paar weitere spannende Erkenntnisse: 

  • 44% der Jugendlichen sind sich einig, dass die Nutzung von Social Media sie oft von den Menschen ablenkt, mit denen sie persönlich zusammen sind.”

  • “Wenn wir für längere Zeit nach unten auf das Handy schauen, reduzieren wird damit sogar unsere Testosterol-Konzentration im Blut und erhöhen das Stresshormon Cortisol.”

  • 75% der Handybesitzer gehen nie ohne aus dem Haus, 42 % haben es immer in Reichweite, sogar nachts.
  • “Die Aufmerksamkeitsspanne nimmt rapide ab: 72% aller Teenager und 48% aller Eltern haben das Bedürfnis, unmittelbar auf Texte, Social-Media Nachrichten oder andere Benachrichtigungen zu antworten”

     

  • “Gesundheitliche Folgen von Smartphone Nutzung umschließen eine abnehmende Qualität und Quantität von Schlaf, aufgrund einer unterbundenen Melatiniausschüttung.”

  • Im Durchschnitt ist man 3:40 Stunden pro Tag am Smartphone – Tendenz: Steigend

Doch was soll man jetzt tun, wenn man nicht als “Smombie” (so hieß es in einigen Studien), durchs Leben wandern möchte?

Digital Detox!

Hier einmal 6 Tipps, wie du deinen Konsum einschränken kannst, ohne etwas zu verpassen:

#1 Kauf dir einen Wecker

So musst du dein Handy abends gar nicht erst mit ins Schlafzimmer nehmen und morgens erst nach deiner Morgenroutine darauf schauen. Das fördert einen erholsamen Schlaf und einen entspannten Morgen.

#2 Der Nicht-stören-Modus

Schalte dich einfach mal semi-offline. So hast du dein Handy zwar dabei und kannst sehen, ob jemand angerufen hat, bekommst aber keine lauten  Notifications.

#3 Weg mit Push-Notifications

Jede App ist darauf ausgelegt, soviel von deiner Aufmerksamkeit wie möglich zu bekommen . Verbiete  einfach mal pauschal alle Push-Notifications. Solltest du feststellen, dass manche Benachrichtigungen doch praktisch sind, kannst du sie nachher immer noch einschalten. So bestimmst du bewusst, wann du welche App öffnest.

#4 Setzte dir feste “Handyzeiten”

Natürlich gibt es Situationen, in denen man das Smartphone braucht. Aber nicht immer!
Setzte dir zum Beispiel jeden Morgen und Abend, vor dem Aufstehen und Schlafengehen, eine Stunde handyfreie Zeit.

#5 Reflektiere

Die eigene Bildschirmzeit kann erschreckend sein, aber auch sehr aufschlussreich. Analysiere doch mal, auf welchen Apps du viel Zeit verbringst und stelle Timer für sie ein.

#6 Weg vom Tisch


Ein Handy auf dem Tisch kann eine große Ablenkung sein! Also egal ob du arbeitest oder dich mit Freunden triffst,  lass das Handy in einem anderen Raum oder in einer Tasche.

Jetzt sollte aus dir auch kein “Smombie” mehr werden!

https://www.heise.de/news/Studie-Pandemie-laesst-Bildschirmzeit-auf-mehr-als-10-Stunden-pro-Tag-ansteigen-5077058.html

https://www.rnd.de/digital/studie-zu-smartphone-nutzung-menschen-verbringen-mehr-als-drei-stunden-taglich-am-handy-4PIOQBUPQNG4JGJ5GAWW6S3IEI.html

https://www.rnd.de/digital/studie-zu-smartphone-nutzung-menschen-verbringen-mehr-als-drei-stunden-taglich-am-handy-4PIOQBUPQNG4JGJ5GAWW6S3IEI.html

https://www.ottogroup.com/wLayout/wGlobal/scripts/accessDocument.php?document=/media/docs/de/studien/go_smart.pdf&display=1&forceDownload=0

https://www.sueddeutsche.de/leben/digital-detox-sieben-tipps-zur-digitalen-entgiftung-1.3754567

https://de.phocus.app/gefahren-der-smartphone-nutzung/

https://www.journals.uchicago.edu/doi/full/10.1086/691462

Auswirkungen unseres Handykonsums auf Gehirn und Psyche [Teil 1: Strahlung, Multitasking und Ablenkung + Tipps]

Digital Detox — 12 Tipps für ein analoges Leben

5/5

Ein ETF im Depot

MSCI ACWI- Reicht ein ETF wirklich aus?

Die meisten Anleger*innen stehen vor dem gleichen Dilemma:
zu viele Informationen und eine riesige Auswahl an Anlageprodukten.

Mittlerweile gibt es schon so viele ETFs, dass man schnell den Überblick verliert.
Wäre es da nicht einfacher, wenn die Geldanlage auch schon mit einem einzigen weltweiten ETF funktionieren würde?

Aber geht das überhaupt?

Der Welt-ETF

Wenn Anleger das Wort “Welt-ETF” hören, werde die Meisten an den MSCI World ETF denken.

Wenn du noch nicht weißt, was das ist, hör dir gerne mal hier die Podcastfolge dazu an!

Der MSCI World ETF enthält über 1600 Unternehmen aus 23 Industrieländern.

Er ist einer der beliebtesten ETFs, da er automatisch eine breite Streuung von Unternehmen und verschiedenen Industrieländern ermöglicht.

Quelle: MSCI.com

Das einzige Problem dabei ist allerdings, dass für ein wirklich marktneutrales Portfolio natürlich auch die Schwellenländer abgedeckt sein sollten, damit wirklich die “ganze Welt”repräsentiert wird.

Da der MSCI World nur in Industrieländer investiert, wird häufig die klassische Mischung MSCI World+MSCI Emerging Markets, in der Gewichtung 70/30 genutzt.

Damit hat man dann allerdings wieder 2 ETFs im Depot.

Der MSCI World ACWI

Ein ETF von MSCI der nun die All-in-one-Lösung sein könnte, ist der MSCI World ACWI (All Countries World Index).

Mit rund 3000 Unternehmen aus 50 Ländern, deckt er in knapp 85% der Marktkapitalisierung ab und streut damit mit noch deutlich weiter als der MSCI World.

Einmal im Vergleich:

MSCI World und MSCI ACWI im Vergleich

 MSCI WorldMSCI ACWI
Beschreibunginvestiert in 23 Industrieländerinvestiert in 23 Industrie- und 27 Schwellenländer
Anzahl Titelrund 1.600rund 3.000
Abdeckung (nicht free float-adjusted)73% des weltweit investierbaren Aktienmarkts85% des weltweit investierbaren Aktienmarkts
Anteil Industrieländer100%86%
Anteil Schwellenländer0%14%
Anzahl Industrieländer2323
Anzahl Schwellenländer027
Anzahl verfügbarer ETFs17 ETFs4 ETFs
Gesamtkostenquote (TER)0,12% p.a. – 0,50% p.a.0,20% p.a. – 0,45% p.a.
5 größte UnternehmenApple (4,4%), Microsoft (3,3 %), Amazon (2,7%), Facebook A (1,2%), Tesla (1,2%)Apple (3,8%), Microsoft (2,8%), Amazon (2,3 %), Facebook A (1,1%), Tesla (1,0%)
5 größte LänderUSA (66,1%), Japan (7,8%), Großbritannien (4,4%), Frankreich (3,3%), Kanada (3,1%)USA (57,1%), Japan (6,7%), China (5,5%), Großbritannien (3,8%), Frankreich (2,9%)
5 größte BranchenInformationstechnologie (22,2%), Gesundheitswesen (13,2%), Finanzen (12,7%), Nicht-Basiskonsumgüter (12,2%), Industrie (10,3%)Informationstechnologie (22,0%), Finanzen (13,3%), Nicht-Basiskonsumgüter (13,2%), Gesundheitswesen (12,1%), Industrie (9,5%)
Quelle: MSCI WorldMSCI ACWI; Stand: 29.01.2021

Nachteil

Ein Nachteil beim MSCI ACWI ist natürlich, dass du nicht so flexible bist, wie mit einzelnen Produkten.
Möchtest du also lieber eine eine stärkere Gewichtung der Schwellenländer oder eine andere Ländergewichtung in deinem Depot, kannst du dies mit nur einem ETF nicht beeinflussen. 

Vorteile

Einer der größten Vorteile des ETFs dabei ist, dass er sowohl Industrie, als auch Schwellenländer abbildet. Im Vergleich zum klassischen 70/30 Portfolio aus MSCI World und MSCI EM, ist deren Anteil natürlich aber geringer.

Ein weiter Vorteil ist das Vermeiden des sog. Rebalancing.

Beim Rebalencing versuchst du die vorgenommende Gewichtung deiner Produkte, im Laufe der Zeit beizubehalten. Im Beispiel MSCI World+ MSCI EM versuchst du also ca. einmal im Jahr, dein Depot auf die ursprüngliche Gewichtung von 70% MSCI World und 30% MSCI EM zurückzusetzen.

Mit nur einem ETF musst du das natürlich nicht tun.

Fazit

Ein ACWI-ETF ist eine All-inclusive-Lösung und bietet eine gute Lösung für beide Welten:
Diversifikation ohne den Zwang zum Rebalancing.

Der Nachteil: Du musst Aufteilung akzeptieren.

Wer aber nicht viel Zeit in sein Depot stecken möchte, kann hier sehr gut Zeit und Energie sparen und enspannt sein Geld für sich arbeiten lassen!

Core-Satellite-Strategie

Was ist die Core-Satellite- Strategie?

An der Börse gibt es hunderte Strategien, die den gewünschten Erfolg versprechen.
Diese Menge an Möglichkeiten kann bereits bei dem Versuch sie alle zu verstehen auf erhebliche Verwirrung sorgen.

Eine der intuitivsten Strategien ist dabei die Core-Satellite-Strategie.
Sie kombiniert die breit diversifizierte Geldanlage mit persönlichen Präferenzen und Überzeugungen.

Wie wird die Core-Satellite-Strategie umgesetzt?

Wie der Name bereits sagt, besteht die Strategie aus zwei Elementen. Einmal den Core (“Kern”) und die Satelliten.

Das Ganze kann man sich bildlich wie die Erde vorstellen, um die einige Satelliten kreisen.

Der Core (Kern)

Der Kern (Core) des Portfolios stellt dabei eine  sichere breit diversifizierte Grundlage für das Depot dar.
Sinn des Kerns ist es, eine solide Grundlage zu bilden, die eine gewisse Stabilität bietet. Durch eine breite Streuung, wird dabei das Risiko und die Volatilität gesenkt.

Für den Kern dieses Portfolios eignen sich dabei besonders die ETFs. Durch ihre automatisch breite Streuung und ihre Passivität, ermöglichen sie für den Anleger eine zeitsparende automatisierte Geldanlage.

Der Core sollte dabei möglichst marktneutral ausgerichtet sein.

Beispiel Core: 
 (70%) iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)  +(30%) iShares MSCI EM SRI UCITS ETF – USD ACC

oder nur der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) (100%).

Die Satelliten

Ob Krypto, Rohstoffe oder Einzelaktien, die Satelliten können dabei rein theoretisch alles sein. Du kannst entweder nur einen Satelliten nehmen oder viele.
Grundsätzlich können deine Satelliten auch weitere Nischen-ETFs sein.
Hier solltest du nur darauf achten, dass diese sich nicht zu sehr mit dem Core überschneiden.

Die Satelliten sind dafür da, deinen Gedanken und Vorstellungen freien Lauf zu lassen. Wenn du die Zukunft in einer bestimmten Branche oder einem Unternehmen siehst, kannst du diese als Satellit nehmen.

Was ist noch zu beachten?

Wichtig ist dabei, im Hinterkopf zu behalten, dass das Verhältnis deines Cores und deiner Satelliten ungefähr so sein sollte, wie das Bild der Erde mit den Satelliten.

Der Core ist wesentlich größer als die einzelnen Satelliten zusammen.
Ein guter Richtwert ist dabei das Pareto-Prinzip: 80:20.

Dies ist natürlich nur ein Richtwert, verdeutlicht aber, dass die wichtige Stabilität im Kern liegt.

Zudem kann es eine gute Idee sein, die Satelliten und den Kern in zwei verschiedenen Depots zu halten.
So siehst du viel deutlicher, wie sich die Rendite  zueinander verhält und ob sich die aktive Anlage durch die Satelliten wirklich für dich lohnt.

5/5

Sicher mit der eigenen Geldanlage!

Wie du selbstbewusster mit deiner Geldanlage wirst!

Die Finanzwelt kann verwirrend sein.
Ständig sieht man neue HypesProdukte oder Kursschwankungen an der Börse.

Mal ist eine bestimmte Firma  “in”, dann ist sie wieder “out”.

Wie kann man also die richtigen Entscheidungen treffen und abends gut und beruhigt einschlafen?

Grundlagen beruhigen

Der erste Schritt zu mehr Selbstvertrauen und Entspannung, sind ein paar Blicke in ein gutes Buch, ein paar Youtube-Videos oder ein Podcast 
Hier einmal meine Lieblingsbücher zum Investieren:

Gutes Wissen zum Thema Investieren und Finanzen findet man mittlerweile überall im Internet und sollte auch genutzt werden.

Ein stabiles Fundament ist essenziell um zu verstehen, wie die Finanzwelt tickt, welche Produkte es gibt und wie sie funktionieren.
So erfährst du schon einmal, dass Kurse nun einmal schwanken und das auch nichts Schlimmes ist.

Mit mehr Wissen kommt mehr Verständnis und hilft dabei , Unsicherheiten damit zu ersetzen.

Notgroschen first!

Bevor du dich nun sicher genug fühlst zu investieren, solltest du auf jeden Fall einen Notgroschen aufbauen!

Dein Notgroschen gibt dir Stabilität und verhindert, dass du bei anfallenden Ausgaben an dein wertvolles investiertes Geld heran musst.
Je höher deine monatlichen Ausgaben und Verbindlichkeiten sind, desto höher sollte dein Notgroschen auch sein.

Mindestens 3 Netto-Monatsgehälter.
Hast du fast keine Verbindlichkeiten (wie z.B. Kinder, ein Auto, ein Haus) und ein stabiles Einkommen, kannst du auch schon nebenbei ein kleines bisschen investieren, um früher Erfahrungen zu sammeln.
So kannst du schon erste Erfahrungen mit kleinen Summen machen.

Wie hoch ist deine Risikobereitschaft?

Dein Basiswissen sitzt?
Dein Notgroschen ist aufgebaut?

Sehr gut! 
Jetzt musst du nur noch herausfinden, wie du investieren möchtest
Um sicher bei dem Umgang mit deiner Geldanlage zu sein, ist es wichtig, dass du nicht über deiner Risikotoleranz investierst. Wenn sich ständig Sorgen machen muss, Geld zu verlieren,  weil in sehr spekulative Anlageklassen investiert, hat keinen Spaß und schläft wahrscheinlich schlecht.

Also frage dich:

Wie viel Geld könnte ich verkraften zu investieren?
Mit welcher Art der Geldanlage habe ich ein gutes Gefühl?
Wie viel Schwankungen halte ich aus?
Welche Rendite möchte ich erzielen?
Wie lange möchte ich investieren?

Faustregel: Je höher die Rendite eines Finanzprodukts ist, desto höher sind die finanziellen Risiken, die mit der Geldanlage einhergehen.

!Achte auf dein Umfeld!

Nochmal: Achte auf dein Umfeld!
Oder besser: Achte weniger auf dein Umfeld.

Jeder hat eine Meinung. Das ist auch gut so, aber die Meinung anderer, hilft dir nicht unbedingt weiter, sondern lenkt dich im schlimmsten Fall ab.
Deine Familie und Freunden wollen das Beste für dich, aber frage dich einmal, ob sie wirklich Börsenexperten sind, auf deren Wissen du dich zu 100% verlassen kannst.

Gerade auf den sozialen Medien wird viel zum Thema Finanzen diskutiert.
Gefühlt jeder hat eine neue Trend-Aktie oder die beste Rendite erreicht.
Schlechte Investitionen werden gerne einmal verwiegen oder ignoriert.

Auch die neuesten Hypes, Investmentprodukte oder IPO´s sind immer mit sehr viel Vorsicht zu genießen.

Wie der Name schon sagt, sind es meistens nur Hypes, die vielleicht bald wieder verschwinden und bei einigen leider ihre negativen Spuren hinterlassen haben.

Achte genau darauf wer oder was dich beeinflusst und wie du mit neuen Informationen umgehst. Es ist nicht schlimm, die neusten Börsennews nicht zu kennen, ganz im Gegenteil.

Also: Scheuklappen aufzusetzen hilft Unwichtiges von Wichtigem zu trennen und kann den Fokus auf deine Investments erhöhen.

Das passende Depot!

Wie finde ich das passende Depot?

Die Auswahl an Depots ist riesig. Alle Banken und Broker, die Depots verwalten, haben dabei unterschiedliche Schwerpunkte, verschiedene Preismodelle und Servicearten.
Also wie findet man da das passende Depot?

Die wichtigste Frage: Was ist dir wichtig?

Bevor du dich für ein Depot entscheidest, musst du nicht unbedingt wissen wie deine Strategie aussieht aber du solltest ungefähr wissen, was wichtig ist für dich.

Ist es dir wichtig in eine Bank gehen zu können und Mitarbeiter um Rat zu fragen?
Ist es dir wichtig, das Depot auch auf deinem Handy checken zu können?
Möchtest du vielleicht sogar sehr spezielle Nischenprodukte kaufen?
Eher ein paar Sparpläne im Monat oder aktives Handeln?

Wenn du ganz am Anfang stehst oder dich noch nicht festgelegt hast,  hier ein paar Tipps!

Darauf sollten du vor deiner Depoteröffnung achten

Grundgebühren

Die werden von deiner  Bank für die Verwaltung und die Verwahrung der Wertpapiere verlangt.
Für Einsteiger empfiehlt sich ein kostenfreies Depot ohne Grundgebühr, Depotgebühr, Verwaltungskosten etc.
Das gibt es aber mittlerweile bei fast jeder Bank.

Die Comdirect aber ist nur die ersten drei Jahren kostenlos, es sei denn man hat ein Girokonto oder drei Ausführungen pro Quartal.

Ordergebühren

Wenn  du ein Kauf oder Verkauf durchführst wird, tätigst du eine  Transaktion. Wertpapiere werden entweder ins Aktiendepot eingebucht oder ausgebucht. Hierfür berechnet die Bank zum Teil hohe Gebühren, die vom  Preis und Anzahl der Aktien.

Manche Banken nehmen auch einfach nur eine Pauschalgebühr, die unabhängig vom Ordervolumen ist (z.B. bei Scalable Capital).

Handelsplätze

Grundsätzlich gilt, je mehr Handelsplätze ein Broker anbietet, desto besser.

Jeder Handelsplatz hat seine Vor- und Nachteile in spezifischen Situationen und je mehr Auswahl man hat, umso besser ist es. Dieser Punkt ist für dich allerdings eher interessant, wenn du z.B Nischen-ETFs oder eher außergewöhnliche Anlagen kaufen möchtest. Die gängigsten Wertpapiere gibt es mittlerweile bei allen Brokern.

Onlinebroker und Direktbanken sind meist günstiger

Die meisten Filialbanken sind insgesamt teurer als Onlinebroker und Direktbanken.
Außerdem kannst du Online natürlich flexibler und eigenständiger agieren als in einer Filiale vor Ort.
Wenn du aber unbedingt zu dem Bankberater deines Vertrauens möchtest, kannst du das natürlich auch!

Tipp: Wenn du schon einen Broker ins Auge gefasst hast, kannst du bei vielen auch ein kostenloses Musterdepot anlegen und schauen, wie du mit der Website klar kommst.

Fazit

Fast jedes Depot bietet andere Schwerpunkte und Vorteile.

Wer häufiger Zertifikate u. Optionsscheine handelt, hat natürlich andere Wünsche als ein Fondsanleger.

Überleg dir einfach ungefähr, was dir wichtig ist und vergleiche die Preise der Anbieter.

PS:  Wenn du später wirklich nicht mit dem ausgewählten Depot zufrieden bist,  kannst du auch immer noch  einfach wechseln!

Ich bin übrigens bei der Comdirect und sehr zufrieden!

Beim Allzeithoch noch investieren?

Lohnt es sich jetzt noch zu investieren?

Schaut man sich die Medien und Kursverläufe an, werden regelmäßig Kursrekorde gebrochen. Ob Bitcoin oder Tesla, immer wieder hört man vom sogenannten “All-Time-High” (ATH).

Der MSCI World zum Beispiel notierte Ende Februar so hoch wie noch nie zuvor, gleiches gilt für den Nasdaq100 und den S&P 500.

Da kann man sich durchaus mal die Frage stellen, ob es wirklich so sinnvoll ist, zu derartigen Höchstwerten zu investieren oder ob man nicht lieber den nächsten Abschwung abwarteten sollte.

Höchststände gibt es immer wieder

Der S&P 500 erreicht seit Jahren regelmäßig unzählige Höchststände .

Bei Höchstständen einer Aktie könnte man natürlich davon ausgehen, dass die Aktie überbewertet ist.
Dies muss natürlich nicht sein, nur weil eine Aktie an Wert gewinnt.
Um einen Aufschluss über den Wert einer Aktie zu bekommen, kann es hilfreich sein, sich verschiedene Kennzahlen wie z.B. das KGV anzusehen.

DAS KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gibt kurz gesagt die Jahre an, die eine Firma braucht, um den Wert ihrer Aktie an der Börse tatsächlich zu erwirtschaften. Beträgt das KGV einer Aktie also beispielsweise 30, dann wird sie mit dem 30-fachen Jahresgewinn des Unternehmens bewertet.

Heißt: Je höher das KGV, desto teurer erscheint die Aktie eines Unternehmens.

Ist das KGV der entscheidende Faktor?

Das KGV kann Aufschlüsse darüber geben,  wie das Unternehmen an der Börse aktuell wahrgenommen wird, über die Zukunft allerdings nicht.

Bewertungen beziehen sich immer auf die Gegenwart und die Vergangenheit. Ob das Unternehmen in Zukunft weiter hohe Gewinne bei niedrigem Kurswert  erzielen wird oder nicht, kann auch das KGV nicht voraussagen.

Den richtigen Einstiegs- oder Ausstiegspunkt finden Anleger nicht mithilfe des KGV oder sonst einer Unternehmenskennzahl. Niemand kann voraussehen, ob die Kurse künftig weiter steigen oder einbrechen.
Vielleicht stagniert der Kurs auch die nächsten 5 Jahre.

Warten ist teuer!

“Time in the market beats timing the market”, ist ein bekanntes Börsenzitat. Übersetzt meint es: Wer sein Geld lange Zeit im Markt hält, fährt damit besser als der, der nach dem richtigen Timing für Ein- und Ausstiege sucht.

Studien zeigen, dass das Risiko, einen nächsten Höhenflug zu verpassen deutlich größer als das, einen Verlust zu erleiden. Außerdem schnitten Anleger, die zu Allzeithochs investierten, im Schnitt sogar besser ab als Anleger die zu einem zufälligen Zeitpunkt investierten.

Die Zeit die man abwartet, um einen günstigen Kurs zu erwischen, kostet Geld da man Kursgewinne nicht mitnehmen kann.

Fazit

Es gibt keinen falschen Zeitpunkt zu investieren, solange das Geld ohnehin über 15 Jahre und länger im Markt bleibt. Durch einen langen Anlagezeitraum wird dein Risiko gesenkt und Verluste können ausgeglichen werden.

Wer mit seinem Portfolio durch eine Krise geht, kann davon sogar profitieren, wenn er weiterhin nachkauft – beispielsweise über einen Sparplan, der regelmäßig in einen ETF investiert.
So kannst du kostengünstig nachkaufen.

Also Kopf hoch und weiter investieren!

Kann man mit Aktien reich werden?

Millionär durch Aktien- geht das?

In der Wirtschaft und gerade bei Anlegern gibt es berühmte Beispiele wie Warren Buffet, die unter anderem durch ihre Geldanlage, ein erhebliches Vermögen aufgebaut haben.

Zum anderen gibt es auch noch die Glückspilze, die mit sehr riskante Investitionen einen Glücksgriff hatten und sich dadurch zurücklehnen können.
Doch wie realistisch ist es, als “normaler” Anleger ein hohe Summe Geld mit Aktien zu verdienen?

Was ist “viel Geld”?

Zunächst musst du dich einmal fragen, was überhaupt viel Geld für dich ist.
100.000€?, 500.000€? oder 1.000.000?

Erst wenn du weißt, was für dich viel oder genug ist, kannst du deine Geldanlage entsprechend deinen Wünschen anpassen.
Nur mit einem Ziel vor Augen, weißt du wo die Reise hingehen soll.

Die drei Hebel des Investments

Hast du deine Wunschsumme im Kopf kann nun geschaut werden, was du dafür tun müsstest.

Ein wichtiger Hebel der Geldanlage ist der Anlagezeitraum.
– Wie viel Zeit hast du um das gewünschte Ziel zu erreichen?

Geht man nun von einer durchschnittlichen Rendite von 6% p.a. aus, und kennt man seinen Anlagezeitraum, kann man seine Wunschsumme berechnen.

Beispiele ohne Steuern und Inflation: 

Möglichkeit 1:
Anlagezeitraum: 30 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 1.055€

Möglichkeit 2:
Anlagezeitraum: 25 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 1.535€

Möglichkeit 3:
Anlagezeitraum: 20 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 2.275€

 

Wir sehen also, die Zeit für den Zinseszins ist der größte Hebel für deinen Vermögensaufbau.
Je länger du deine Investments laufen lässt, desto weniger musst auch wirklich einzahlen!

Natürlich kannst du auch z.B. an der Rendite arbeiten und versuchen diese zu erhöhen, dabei sollte dir allerdings bewusst sein, dass eine höhere Rendite immer mit einem höheren Risiko verbunden ist. Je nach deiner Risikobereitschaft lässt sich dies ändern.

Fazit

Eine Millionärin durch das Investment in Aktien und ETFs ist also möglich. Der wichtigste Hebel deiner Geldanlage ist dabei die Zeit, um den Zinseszins für dich arbeiten zu lassen.
Als passiver Anleger kannst du also breit gestreut jeden Monat investieren und so deine Ziele erreichen, wenn du diese festgelegt hast und konsequent bei deiner Strategie bleibst!

Gerade für die Altersvorsorge ist der langfristige Vermögensaufbau dabei ein wichtiger und elementarer Bestandteil!