Kann man mit Aktien reich werden?

Millionär durch Aktien- geht das?

In der Wirtschaft und gerade bei Anlegern gibt es berühmte Beispiele wie Warren Buffet, die unter anderem durch ihre Geldanlage, ein erhebliches Vermögen aufgebaut haben.

Zum anderen gibt es auch noch die Glückspilze, die mit sehr riskante Investitionen einen Glücksgriff hatten und sich dadurch zurücklehnen können.
Doch wie realistisch ist es, als “normaler” Anleger ein hohe Summe Geld mit Aktien zu verdienen?

Was ist “viel Geld”?

Zunächst musst du dich einmal fragen, was überhaupt viel Geld für dich ist.
100.000€?, 500.000€? oder 1.000.000?

Erst wenn du weißt, was für dich viel oder genug ist, kannst du deine Geldanlage entsprechend deinen Wünschen anpassen.
Nur mit einem Ziel vor Augen, weißt du wo die Reise hingehen soll.

Die drei Hebel des Investments

Hast du deine Wunschsumme im Kopf kann nun geschaut werden, was du dafür tun müsstest.

Ein wichtiger Hebel der Geldanlage ist der Anlagezeitraum.
– Wie viel Zeit hast du um das gewünschte Ziel zu erreichen?

Geht man nun von einer durchschnittlichen Rendite von 6% p.a. aus, und kennt man seinen Anlagezeitraum, kann man seine Wunschsumme berechnen.

Beispiele ohne Steuern und Inflation: 

Möglichkeit 1:
Anlagezeitraum: 30 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 1.055€

Möglichkeit 2:
Anlagezeitraum: 25 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 1.535€

Möglichkeit 3:
Anlagezeitraum: 20 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 2.275€

 

Wir sehen also, die Zeit für den Zinseszins ist der größte Hebel für deinen Vermögensaufbau.
Je länger du deine Investments laufen lässt, desto weniger musst auch wirklich einzahlen!

Natürlich kannst du auch z.B. an der Rendite arbeiten und versuchen diese zu erhöhen, dabei sollte dir allerdings bewusst sein, dass eine höhere Rendite immer mit einem höheren Risiko verbunden ist. Je nach deiner Risikobereitschaft lässt sich dies ändern.

Fazit

Eine Millionärin durch das Investment in Aktien und ETFs ist also möglich. Der wichtigste Hebel deiner Geldanlage ist dabei die Zeit, um den Zinseszins für dich arbeiten zu lassen.
Als passiver Anleger kannst du also breit gestreut jeden Monat investieren und so deine Ziele erreichen, wenn du diese festgelegt hast und konsequent bei deiner Strategie bleibst!

Gerade für die Altersvorsorge ist der langfristige Vermögensaufbau dabei ein wichtiger und elementarer Bestandteil!

Aktienbewertung

Aktienbewertung- Wie finde ich die passenden Aktien?

Als Aktionär möchte man möglichst langfristig von steigenden Aktienkursen profitieren und am besten noch an einem sehr günstigen Punkt einsteigen.

Bei Investments in Einzelaktien ist es daher entscheidend zu wissen, ob es sich lohnt in ein Unternehmen zu investieren oder nicht.

Doch wie führt man eine Aktienanalyse eigentlich durch?
– Die Aktienanalyse kann je nach Anleger sehr unterschiedlich sein, daher zeige ich dir hier einmal meinen Ansatz.

Dieser besteht aus 5 Schritten:

 (1) Die Aktiengeschichte

Um Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens zu schließen, kann es sehr hilfreich sein, sich die Geschichte der Aktie anzusehen.

Wer waren die Gründer und was war ihre Vision?
Warum wurde dieses Unternehmen gegründet?
Wie hat sich das Geschäftsmodell in den letzten Jahren geändert?

Lies dir dafür Bücher der Gründer durch oder google das Unternehmen einfach mal.

(2) Das Management

Existiert das Unternehmen schon länger, hat sich die Unternehmensstruktur wahrscheinlich schon geändert.

Sieh dir dafür das Management des Unternehmens an.

Wie ist der Charakter des CEO?
Was ist seine Vision?
Welche Ziele werden für das Unternehmen gesetzt und wurden diese in der Vergangenheit erreicht?

Je nachdem wie du das Management einschätzt ist dies ein gutes Indiz für die Unternehmensführung und damit das Potenzial des Unternehmens.

(3) Das Unternehmensmodell

Bevor du in ein Unternehmen investierst, ist es entscheidend zu verstehen, wie dieses funktioniert.

Es gilt: Investiere niemals in ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell zu nicht verstehst.

Frage dich dazu:

Wie funktioniert das Unternehmen?
Wie verdienen sie ihr Geld?
Was sind die Produkte?
Wer sind die Konkurrenten und warum?
Wie sieht der Markt für das Geschäftsmodell auch?
Wie hoch ist das Wachstumspotential?

(4) Zahlen!

Hast du das Unternehmen analysiert und das Geschäftsmodell verstanden, solltest du dir die Zahlen des Unternehmens ansehen. Diese kannst du online oder im Geschäftsbericht des Unternehmens finden.

Hierbei gibt es eine Vielzahl von Kennzahlen, die dir helfen das Unternehmen einzuschätzen

Wichtig: Nur die Zahlen allein helfen dir nicht weiter! Du musst die Zahlen im Kontext zu anderen vergleichbaren Unternehmen betrachten.
Sieh dir dabei auch die historische Entwicklung der Zahlen an, nicht nur die heutigen.

5 sehr wichtige Zahlen sind:

  1. Umsatzwachstum des Unternehmens 
    = Wie ist der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zu letztem Jahr gewachsen?

  2. EBITDA-Marge
    = Umsatz des Unternehmens – aller Ausgaben für den Betrieb Unternehmens. Sie zeigt die Rentabilität des Konzerns.

  3. Das Eigenkapital im Unternehmen
    = Mittel die der Aktiengesellschaft nach Abzug aller Schulden und Verbindlichkeiten zur Verfügung steht.  Je höher die Eigenkapitalquote , desto unabhängiger das Unternehmen.

  4.  Marktkapitalisierung
    =  Anzahl aller Aktien x aktueller Aktienkurs.
    Diese Kennzahl zeigt den Börsenwert einer Firma.

  5. KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
    = Marktkapitalisierung durch den Jahresgewinn. Die Marktkapitalisierung zeigt,  ob ein Unternehmer tendenziell über- oder unterbewertet ist.
(5) Gesamtbewertung

Hast du dir alle Faktoren angesehen, liegt es an dir zu schätzen, welche Gewinne das Unternehmen wohl in den nächsten Jahren erzielen wird.

Du kannst dir aufgrund aller erläuterter Faktoren ein Gesamtbild darüber bilden, wie sich die Aktie wohl in den nächsten Jahren verhalten wird und ob es sich lohnt, in das Unternehmen zu investieren.

Machst du deine Analyse ausführlich, hast du alles Notwendige getan!

5/5

Anleihen

Was sind eigentlich Anleihen?

Anleihen zählen zu den beliebtesten Finanzprodukten unter Anlegern und werden hauptsächlich zur Absicherung von Depots verwendet.

Doch sind sie wirklich so risikoarm?
Und wie funktionieren sie überhaupt?

Diese Fragen werden wir heute beantworten!

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die dir das Recht auf Zurückzahlung deiner Investition, sowie auf Zahlung der vereinbarten Zinsen geben.

Du kannst dir eine Anleihe wie eine Art Kredit vorstellen:
Du kaufst eine Anleihe (Kredit) und hast dadurch das Recht darauf, den Kredit nach einiger Zeit mit Zinsen zurückzuerhalten.

Diese Zinsen können, je nach Art der Anleihe festgelegt oder variabel sein.
Variable Zinsen können an Faktoren wie z.B. die Inflation gekoppelt werden, die dann die Höhe der Zinsen bestimmt.

Die Laufzeit einer Anleihe ist immer fest definiert. Von  Monaten bis über 30 Jahren ist hier alles möglich!
Die Zinsen erhälst du entweder regelmäßig während der Laufzeit oder zum Laufzeitende.

Anleihen können jederzeit, wie Aktien oder ETF`s, an der Börse gehandelt werden. Somit musst du eine Anleihe nicht zur Beendigung der Laufzeit behalten. Du kannst sie ganz normal auch während der Laufzeit verkaufen.

Wie bereits erklärt, kannst du dir Anleihen wie eine Art Kredit vorstellen.
Sie werden daher von Staaten (Staatsanleihe) oder Unternehmen (Unternehmensanleihe), für die langfristige Finanzierung genutzt.
Den Herausgeber einer Anleihe nennt man auch Emittenten.

Fakt:Die deutsche Staatsanleihe heißt übrigens Bundesanleihe.

Neben den gewohnten Steuern für Zinserträge musst du beim Handel mit Anleihen Kosten für die Führung deines Depots bezahlen. Zudem fallen für den Kauf und Verkauf von Anleihen Gebühren an.

Einige Broker dabei zudem Mindestgebühren, die unabhängig vom Transaktionsvolumen sind, sodass sich Investitionen erst ab einem bestimmten Betrag rentieren.
Bei Investitionen in Anleihen in Fremdwährungen musst du Wechselkurskosten bezahlen.

Eine Anleihe besteht grds. aus dem Nennwert, dem Kuponzins und der Laufzeit.

Nennwert

Der Nennwert ist die Stückelung in der du die Anleihe kaufen kannst.
Also hat eine Anleihe z.B. eine Stückelung von 100€, kannst du eine Anleihe für 100€ kaufen.
Möchtest du mehr investieren, musst du mehrere Anleihen á 100€ kaufen.

Kuponzins

Der Kuponzins ist der Zinssatz den du jährlich oder am Ende der Laufzeit erhälst.

Laufzeit

Die Laufzeit von den meisten Anleihen ist zwischen 3-7 Jahren, allerdings kann die Laufzeit auch über 30 Jahre sein.

Einige Anleihen sind höher verzinst als andere. Dieses Phänomen resultiert aus dem Risiko, mit welchem die unterschiedlichen Anleihen bewertet sind. Hier mal ein Bespiel einiger Staasanleihen:

Deutschland: Zinssatz 0,47%, Rating AAA
Japan: Zinssatz 0,22%, Rating A+
Italien: Zinnsatz 1,57%, Rating BBB-
Griechenland: Zinssatz 8,75%, Rating CCC+

Grundsätzlich kann man sagen, je risikoreicher die Anlage, desto höher die möglichen Zinsen.

Vorteile:
  • Höhere Zinsen als etwa bei klassischen Sparkonten oder Sparbüchern
  • Sie stabilisieren und diversifizieren ein Aktienportfolio
  • Meist ein überschaubares Risiko
  • Vor Laufzeitende verkaufbar
Neutral:
  • Eventuell kommt es zu Kursverlusten und beim Verkauf erhalten Sie nicht mehr so viel wie beim Kauf. Andererseits kann es auch zu Kursgewinnen kommen
Nachteil:
  • Keine Einlagensicherung
  • Totalausfallrisiko

Anleihen können eine sinnvolle Komponente sein, um ein bestehendes Portfolio aus Aktien oder ETF´süber mehrere Anlageklassen zu diversifizieren und mit Anleihen von Staaten und Unternehmen guter Bonität zu stabilisieren.

Mit einem breit diversifizierten Anleihen-Indexfonds können Anleger das Risiko breit streuen und die Schwankungen im Portfolio minimieren

Anleihen haben aber auch das Potenzial zur Spekulation. Sie sind in der Regel jedoch wesentlich risikoärmer als beispielsweise andere Kreditformen und du hast den zusätzlichen Vorteil, dass du im Falle einer Insolvenz als Anleihehalter immer zuerst bedient wirst.

5/5

Sparbuch

Lohnt sich das Sparbuch noch?

Das Thema Geldanlage ist ein viel diskutiertes Thema.

Gefühlt gibt es in keinem Bereich, so viele Unsicherheiten und Möglichkeiten, daher sehen wir uns eine mögliche Geldanlage heute mal an.

Das Sparbuch gilt als eines der sichersten Anlagen und ist damit  DIE Geldanlage der Deutschen.
Fast jeder zweite Deutsche besitzt heute noch mind. 1 Sparbuch.

Doch lohnt sich das noch?

Das klassische Sparbuch ist ein wirkliches Buch, in dem alle Geldvorgänge festgehalten werden.

Jeder Zahlungsvorgang, egal ob Abhebung oder Einzahlung wird durch die Bank eingetragen.
So hast du den gesamten Verlauf deines Geldes im Überblick.

Einzahlungen auf das Sparbuch können dabei von Dritten oder dir selber vorgenommen werden. 
Dabei muss du oder die andere Person allerdings in die Bank, in der das Sparbuch eröffnet wurde, gehen und das Geld vor Ort einzahlen.
Damit bist du zeitlich und örtlich an die Öffnungszeiten und die Lage deiner Bank gebunden.

Abhebungen können allerdings nur vom Inhaber des Sparbuchs oder bei Minderjährigen, dem Vertreter, vorgenommen werden.

Da das Sparbuch in seiner Buchform relativ unhandlich und auch anfällig war, haben die Banken zu einer sog. Sparcard gewechselt.

Diese hat genau dieselben Funktionen wie das klassische Sparbuch auch, ist aber in der typischen Kartenform.

Somit lässt sich diese ganz bequem im Portemonnaies mitnehmen.
Geld kann bei den Sparcards auch am Geldautomaten abgehoben werden.

  1. Der erste Vorteil des Sparbuchs ist die leichte Verständlichkeit.
    Es gibt keine komplizierten Freischaltvorgänge und das Prinzip ist klar und deutlich

  2. Kinder können mit dem Sparbuch langsam an das Thema sparen herangeführt werden und können erst mit 18 Jahren auf das Geld zugreifen.

  3. Für die Eröffnung muss man nur in eine Bank gehen und ein Ausweisdokument vorlegen.
    Es muss kein Verbundskonto bestehen und keine Schufaauskunft erbraucht werden.
  1. Das Sparbuch ist extrem unflexibel, da es den Benutzer zeitlich und örtlich bindet.

  2. Es ist völlig unnutzbar für Überweisungen oder Transaktionen.

  3. Man kann maximal 2000€ pro Monat abheben, um mehr zu bekommen, müsste das gesamte Sparbuch aufgehoben werden.
    Die Aufhebung dauert 3-6 Monate, vorher kommst du nicht an dein Geld.

  4. Und der letzte und wichtigste Nachteil:
    Du bekommst extrem wenige bis keine Zinsen mehr!
    Früher galten die Sparbücher als zinsstarke Anlageform, davon ist aber heute nichts mehr vorhanden.

Falls du auch zu denen gehörst, die noch ein Sparbuch besitzen, kannst Du dieses kündigen.

Wenn du kurzfristig über das Geld verfügen möchtest, würde ich dir ein Tagesgeldkonto empfehlen.
Darauf erhältst Du mehr Zinsen als beim Sparbuch und kannst dennoch das Geld jederzeit wieder abräumen.

Eine andere Alternative wäre das Festgeldkonto. Abhängig von der Laufzeit liegen die Zinsen über den Tagesgeld-Angeboten. Allerdings ist dein Geld bei diesem Konto über die Laufzeit nicht verfügbar, es liegt fest bei der Bank.

Für langfristige Geldanlagen zwischen 10 und 15 Jahren würde ich empfehlen, je nach deiner Risikoneigung, einen Teil des Geldes in Aktien anzulegen. Investiere dabei nur Geld, was du über die diese Anlagedauer sicher nicht benötigst.

5/5

Sparen

8 einfache Spartipps für deinen Vermögensaufbau!

Wenn man sich mit dem Thema Vermögensaufbau beschäftigt, gib es drei grundlegende Hebel, an denen man Arbeiten kann:

  1. Das Einkommen

    Je nachdem wie viel du verdienst, kannst du wahrscheinlich mehr oder weniger Geld beiseitelegen.
    Ganz Klar!
    Wer mehr Geld verdient kann bei gleichen Ausgaben auch mehr Sparen.

     

  2. Die Sparquote

    Natürlich kannst du auch an deiner Sparquote arbeiten.
    Wer es schafft mehr Geld zu sparen, kann damit Rücklagen bilden oder Geld investieren, um ein Vermögen aufzubauen.

     

  3. Das Investment

    Zuletzt kannst du natürlich deine Rendite verbessern, indem du dich informierst oder von schlechten Anlagemöglichkeiten zu Produkten wechselst, die eine höhere Rendite haben.
    Hierbei solltest du dich natürlich gut über deine Investments informieren.

Das Sparen

Daher werde ich dir heute meine 6 einfachen und effektiven Spartipps zeigen, mit denen ich meine Sparquote erhöht habe.

Dieser Tipp ist meiner Meinung nach der Wichtigste!
Um deine Sparrate verstehen zu können, musst du erstmal wissen, wie sich diese zusammensetzt.

Wie viel nimmst du jeden Monat ein?
Wie viel gibst du jeden Monat aus?

Erst daran kannst du überhaupt sehen, ob in deinen jetzigen Ausgaben Sparpotential gibt. Du siehst alle deine Ausgaben auf einmal und kannst so sehen, ob du vielleicht noch Abos oder Dienstleistungen bezahlst, die du nicht mehr benutzt.

Da du deine festen Ausgaben nun kennst, könntest du dir mal überlegen, wann du diese das letzte mal verglichen hast.

Die laufenden Verträge wie Versicherungen, Strom oder Handyverträge lassen sich nämlich super einfach und schnell mit anderen Anbietern vergleichen.
Dadurch kannst du jeden Monat einen ordentlichen Betrag sparen.

Nun haben wir uns die festen Kosten jeden Monat angesehen, aber was ist mit den variablen Ausgaben?

Die Antwort hierbei ist das gute alte Haushaltsbuch.
Egal ob in der Exceltabelle, dem Smartphone oder auf dem Papier.

In dein Haushaltsbuch trägst du 1-3 Monate lang jede Ausgabe ein, die du getätigt hast.
Und damit meine ich wirklich jeden Kaffee to go oder das Brötchen beim Bäcker.

So bekommst du einen Überblick wo dein Geld im Monat so hinfließt und kannst hier justieren.

Und irgendwann trägst du deine Ausgaben ganz automatisch ein und denkst gar nicht mehr darüber nach.

Du kennst nun alle deine Ausgaben, jetzt kannst du dir für die einzelnen Bereiche feste Budgets setzen.

Du könntest z.B. die Bereiche Lebensmittel, Freizeitaktivitäten und Drogerie bilden.
An diese Budgets musst du dich dann auch halten!

Mini-Tipp: Wenn du das Geld für die Budgets in kleine Töpfe legst, kann du dir immer vor Augen halten, wie viel zu gerade noch hast und du siehst, wie das Geld langsam weniger wird.
Dadurch gibst du tendenziell weniger aus!

Solltest du auf etwas Bestimmtes hinsparen oder möchtest du jeden Monat eine fixe Summe investieren,  solltest du dieses Geld am Anfang des Monats, sofort vom Konto nehmen.

Am besten überweist du es direkt auf das Depot oder ein anderes Konto.

So vermeidest du, dass am Ende des Monats nichts mehr übrig ist und du nicht sparen/investieren kannst.

Wenn du dir z.B. ein Budget für Lebensmittel setzt kann es helfen, vorher direkt aufzuschreiben, was du brauchst.
Und du kaufst dann nichts, was nicht auf der Liste steht.

So vermeidest du Spontan- und emotional gesteuerte Einkäufe und kannst genauer kalkulieren.

 

Wenn du viel unterwegs bist, kann es schnell passieren, dass man sich mal eben hier ein Getränk und dort ein Brötchen kauft.

Diese Produkte sind meist nicht gesund, umweltfreundlich und einfach viel zu teuer.

Daher nimm dir dein Essen und Trinken immer selbst mit, auch wenn das 5 Minuten länger dauert.

So tust du was Gutes  für dich, deinen Geldbeutel und die Umwelt!

Der letzte Tipp ist hierbei Second-Hand zu kaufen.

Das ist nicht nur bei Anziehsachen oder Schuhen möglich, sondern gerade bei Büchern oder Elektronik sehr hilfreich.

Auf vielen Seiten wie z.B. Momox oder rebuy kannst du super einfach Artikel mit Vorbesitzer kaufen oder auch verkaufen.

Auch z.B. auf Ebay kannst du günstige oder geschenkte Möbel und andere Sachen bekommen, ohne viel Geld auszugeben.

Also wenn du z.B keine getragenen Anziehsachen kaufen möchtest, gibt es viele weitere Bereiche Second-Hand zu kaufen.

Ich hoffe diese kleinen Tipps konnten dir helfen, jeden Monat ordentlich Geld zu sparen!

5/5

Dividenden

Was sind eigentlich Dividenden?

Sieht man sich die deutschen Anleger an, so stellt man schnell fest, dass es zum Thema Dividende, zwei deutlich auseinandergehende Meinungen gibt.

Auf der einen Seite, die Verfechter der Dividende, die meistens selbst eine Dividendenstrategie verfolgen und die Gegner der Dividende, die diese für eher schädlich halten.

Doch warum ist das eigentlich so?
Und welche Vor- und Nachteile haben die Dividenden jetzt wirklich?

Diese Fragen werden wir nun einmal beantworten!

Was ist eine Dividende eigentlich?

Die Dividende ist eine jährliche Gewinnausschüttung von Aktiengesellschaften an ihre Aktionäre. Das bedeutet, dass die Firmen jedes Jahr einen Teil ihres erwirtschafteten Gewinns an die Aktienbesitzer verteilen. Somit bekommt jeder Aktionär einen kleinen Teil des Kuchens ab.

Genau auf diese Dividendenzahlung fokussieren sich Anleger die eine sogenannte Dividendenstrategie verfolgen.

Klingt doch erstmal super oder?

Wie funktioniert die Dividendenausschüttung?

Der Aktiengewinn eines Unternehmens setzt sich zusammen aus dem Kursgewinn (der Wert der Aktie steigt) und der Dividende.
Kommt es zu einer Dividendenausschüttung, sinkt der Aktienpreis um die Höhe der Dividende.

Sehen wir uns ein Beispiel an:

Sagen wir, die Aktie kostet 100 €.
Die Dividende beträgt 4 €.
Somit beträgt der Preis der Aktie nach Dividendenzahlung (Dividendenabschlag) an den Aktionär 96 €.

Da die Kurse jeden Tag schwanken, kann es sein, dass man an dem Preis der Aktie überhaupt nicht sieht, dass eine Dividende ausgezahlt wurde.
In den meisten Kursen kann man allerdings einen Knick in der Chart erkennen.

Was sollte man zur Dividende noch wissen?

  • Wie oft die Dividende nun ausgeschüttet wird, ist sehr unterschiedlich. Manche Unternehmen zahlen die Dividende einmal im Jahr, manche aber auch monatlich, vierteljährlich oder jedes halbe Jahr.
    In Deutschland zahlen die Unternehmen aber meist jährlich.

  • Wie viel Prozent des Unternehmensgewinns an die Aktionäre gezahlt wird variiert auch stark. Manche Unternehmen zahlen nur 25% des Gewinns aus, andere 75%.
    Die Höhe der Dividende wird meist auf der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen.

  • Dividenden sind freiwillig.
    Unternehmen müssen keine Dividende zahlen. Sie können die Dividende jederzeit kürzen oder ganz streichen, daher sollte man die Dividende auf keinen Fall mit Zinsen verwechseln!

  • Dividenden müssen als Ertrag natürlich, bei Auszahlung besteuert werden.

Ein sehr gutes Buch zum Thema Dividenden ist meiner Meinung nach:*

5/5

Nachhaltig investieren

Nachhaltiges Investieren-das musst du wissen!

Beobachtet man die Entwicklung der Gesellschaft, so lässt sich in den letzten paar Jahren, eine immer deutlichere Entwicklung zur Nachhaltigkeit feststellen.
Die Menschen achten mehr auf ihr Konsumverhalten, versuchen sich klimafreundlicher zu verhalten und einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leiten.

Und das ist wirklich gut so!
– Aber lässt sich diese Denkweise auch auf die eigenen Finanzen übertragen?

Nachhaltiges Investieren, geht das überhaupt und ist es finanziell gesehen überhaupt sinnvoll?

Was ist nachhaltiges Investieren?

“Wer langfristig investiert und breit streut, der wird Gewinn machen.”
So lautet eine alte Börsenweisheit.

Am einfachsten und zeit effektivsten geht das bekanntlich mit weltweiten ETF`s, wie dem MSCI World.
Das Problem mit den breit gestreuten ETF`S ist allerdings, dass man sich leider nicht aussuchen kann, welche Unternehmen nun in dem ETF enthalten sein sollen und welche eben nicht.
Bei einem so weit gestreuten ETF wie dem MSCI World, der über 1670 Unternehmen weltweit enthält, wäre dies auch mehr als schwierig.

Sieht man sich die breiten Welt-ETF`s an, so stellt man fest, dass diese auch Unternehmen wie riesige Ölförderer, Tabakkonzerne und Waffenhersteller enthalten.
– Nicht besonders nachhaltig und umweltfreundlich.

Umweltfreundliche ETF`s

Da viele Indexfondsanbieter diese Problematik erkannt haben, bieten einige von ihnen (Blackrock) Öko-ETF`s an.
Diese sollen besonders klimafreundlich, ethisch vertretbar und nachhaltig sein.

Diese ETF`S sollen die sogenannten ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) erfüllen. Auf Deutsch gesagt, dürfen diese ETF`s nur Unternehmen enthalten, die bestimmte Kriterien im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung erfüllen.

Teilweise mehr Schein als Sein

Das Problem mit den ESG-Kriterien ist dabei allerdings, dass der Begriff Nachhaltigkeit meist im Auge des Betrachters liegt. Es gibt noch überhaupt keine eindeutigen, festgelegten Standard für die Unternehmen, um ein ESG-Label zu erhalten.
Das einige Unternehmen auch gerne mal ihre Zahlen “greenwashen“, um bestimmte Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen, hat mittlerweile auch die EU bemerkt.

Seit inzwischen zwei Jahren arbeitet die EU daher einem Klassifizierungssystem, das tatsächlich nachhaltige Finanzprodukte von solchen unterscheiden soll, die einfach grün klingen.

Hier geht leider die Vorstellungen der einzelnen EU-Mitgliedsländer, was “Nachhaltig” bedeutet, sehr weit auseinander.

Vor- und Nachteile beim Öko-Investing

Nachteile:
  • Kein direkter Einfluss
    Nur durch dein Investment in ein ökologisches Unternehmen, wirst du nicht kontrollieren können, was oder wie ein Unternehmen produziert. Hierbei ist dein Konsumverhalten als Käufer der Produkte oder Dienstleistungen entscheidend.
    So kann du nachhaltig die Verhaltensweisen von Konzernen beeinflussen.

  • Risikoerhöhung
    Das Risiko deines Investments wird dadurch leicht erhöht. Nimmst du bestimmte Branchen aus deinem Portfolio heraus, da diese nicht nachhaltig oder ökologisch sind, verkleinerst du automatisch die Streuung deines Portfolio.

  • Höhere Kosten
    Indexanbieter müssen, um einen neuen Öko-ETF anbieten zu können, zunächst alle Unternehmen, die in dem Index enthalten sind, auf die Anwendbarkeit der ESG-Kriterien prüfen.
    Dadurch wird natürlich relativ viel Zeit beansprucht und Zeit kostet Geld für den Anbieter.
    Daher sind Öko-Fonds meist ein wenig teurer, als ihre “Standard-Brüder”.

  • Höherer Zeitaufwand
    Da wie bereits vorhin erwähnt, jeder nachhaltige ETF etwas anders aufgebaut ist, muss der Anleger bei der relativ hohen Auswahl, erstmal für sich da beste Angebot finden.
    Auch wenn diese die gleichen Kriterien erfüllen sollen, ergeben sich, aufgrund der unterschiedlichen Auslegung der Kriterien, immer kleine Unterschiede.
Vorteile:
  • Klimaschutz
    Der einleuchtendste Vorteil ist ganz klar der Klimaschutz selbst.
    Etwas für die Umwelt, den Arbeitsschutz oder den Ressourcenschutz zu tun, ist natürlich immer gut.

  • Gleiche Rendite
    Studien haben gezeigt, dass nachhaltige ETF`s auf Dauer gesehen, dieselbe Rendite erzielen können, wie die Standardversionen auch.
    Teilweise wird auch von einer leicht höheren Rendite ausgegangen.
    Hierbei wurde festgestellt, dass nachhaltige Fonds weniger stark schwanken, weil sie weniger häufig von Krisen betroffen sind.

  • Guter Schlaf
    Der wichtigste Vorteil für einen Anleger ist, dass er Spaß am Investieren hat und langfristig dran bleibt. Du solltest also hinter deiner Anlage stehen können, ohne von dem schlechten Gewissen geplagt zu werden, dass du in unethische Produkte investierst!

Fazit

Rein wirtschaftlich gesehen lohnt sich eine Spezialisierung auf nachhaltige Fonds nicht. Sie werfen nicht mehr Rendite ab und sind tendenziell teurer und zeitintensiver.

ABER, wer aber mit reinem Gewissen investieren und selbst entscheiden möchte, wohin sein Geld fließt, für den lohnt sich das nachhaltige Investieren auf jeden Fall!
Denn beim Investieren kommt es darauf an, sich gut zu fühlen und langfristig dabei zu bleiben.


Das ist das Wichtigste!

Was ist Value Investing?

Was ist Value Investing eigentlich?

 In der Finanzwelt gibt es verschiedene Herangehensweisen, sein Vermögen aufzubauen.
Bei den Investoren an der Börse hört man dabei manchmal den Begriff “Value Investing”.

Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich?

Der Value- Investing- Ansatz

Das Value Investing ist eine Anlagestrategie, bei der man versucht, den inneren Wert (Value) eines Unternehmens zu analysieren.

Je nachdem wie diese Analyse dann ausfällt, wird die Aktie gekauft oder eben nicht.
Es wird also versucht, den genauen Wert des Unternehmens herauszufinden, deswegen wird der Begriff Value Investing im deutschen auch “werteorientiertes Anlegen” genannt.

Erklärung

Das Ziel des Value Investing ist dabei, Unternehmen/ Aktien zu finden die zum einen wirtschaftlich eine besonders starke Stellung haben und zum anderen unterbewertet sind (einen Kurs unter tatsächlichen Wert haben).
In diese Unternehmen wird dann investiert, um von Wertaufholungen im Laufe der Zeit zu profitieren.
Es wird sich also mehr auf die Qualität eines Unternehmen selbst konzentriert anstatt auf bestimmte Kursentwicklungen, die oftmals emotional geprägt sind.

Dadurch soll eine überdurchschnittliche Rendite erzielt werden.

Artikel-Tipp: Wie kaufe ich Aktien?

Das Value Investing wurde vor allem durch die Börsenlegenden und Börsengurus Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt.

Automatisch enthalten: Buy and Hold

Das Value Investing impliziert eine Buy and Hold-Strategie. Einmal gekauft, wird das Investment durchgehalten, bis das Ziel (der wirkliche innere Wert des Unternehmens) erreicht ist.
Kurzfristige Spekulation auf Kursbewegungen findet nicht statt. 

Schwankungen sind für den Investor aus diesem Grund völlig unbeachtlich. Es geht vielmehr  um einen „langen Atem“ und Durchhaltevermögen.  

Das Wichtigste: Die Fundamentalanalyse!

Fundamentalanalyse bedeutet dabei einfach gesagt, dem Unternehmen hinter der Aktie”auf den Zahn zu fühlen”, um herauszufinden wie wirtschaftlich erfolgreich es eigentlich ist.

Diese Analyse erfolgt zum einen vergangenheitsbezogen, aufgrund von Jahresabschlüssen und Geschäftsberichten, zum anderen zukunftsbezogen, mit Hilfe von Informationen zur Unternehmensstrategie und Prognosen.

Am Ende der Analyse ergibt sich daraus ein theoretischer Unternehmenswert.
Der Vergleich des so ermittelten „theoretischen“ Wertes mit den tatsächlichen aktuellen Kursen zeigt dann, ob eine Unterbewertung besteht.
Für die Aktienbewertung spielt  z.B. das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), der Umsatz, die Verschuldung, die Eigenkapitalquote  oder  das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)  eine wichtige Rolle.

Fazit

Für einen Einsteiger kann es schwierig sein, Value Investing in Eigenregie umzusetzen, da in der Regel das erforderliche analytische Knowhow noch nicht vorhanden ist.
Dieses Knowhow kann man sich im Laufe der Zeit aber aneignen und dadurch wirklich gute Resultate erzielen.

Man muss sich natürlich bewusst sein, dass diese Herangehensweise, relativ zeitaufwendig ist, da die Analysen natürlich sorgfältig durchgeführt werden sollten, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Wenn man sich aber intensiv mit einem Unternehmen auseinandersetzen möchte und sich schon mit dem Thema Aktienbewertung auseinandergesetzt hat, kann diese Strategie langfristig erfolgreich sein!

5/5

Vorteile als junger Investor?

Welche Vorteile du beim Investieren als Student/Schüler hast!

Wenn es um das Thema Finanzen oder das Investieren allgemein geht, denkt man wahrscheinlich nicht direkt an Schüler oder Studenten.

Aber warum ist das so?
In diesem Blogbeitrag wollen wir uns einmal die Vorteile ansehen, die du als junger Investor hast!

1. Du erlangst wichtiges Finanzwissen viel früher!

Wenn du dich in jungen Jahren mit den Themen Finanzen und Börse auseinandersetzt, erlangst du schon viel früher Wissen über alles, was in dem Zusammenhang mit diesen Themen steht.
– Und dieses Wissen kannst du dir zum Vorteil machen!

Viele Entscheidungen, die du später triffst werden von diesem Vorwissen beeinflusst, ob das nun dein tägliches Konsumverhalten oder die Altersvorsorge ist.
Außerdem fällt es dir bestimmt wesentlich leichter bestimmte Kontexte in deinem Beruf oder der Wirtschaft zu verstehen.
Zudem kannst du viele typische Fehlentscheidungen, die von Erwachsenen im Bezug auf  die Geldanlage getroffen werden, vermeiden (z.B. unnötige Beraterprodukte).

2. Du hast einen sehr langen Anlagehorizont

Dadurch, dass du viel früher mit dem Investieren anfängst als die Durchschnittsperson, hast du viele Jahre mehr, um eventuelle Schwankungen auszugleichen.
Du bist einfach länger investiert und bekommst dadurch verschiedene Marktphasen und vielleicht auch Crashs mit, dadurch kannst du viele Erfahrungen sammeln.
Je länger du anlegst, desto normaler werden sich die Entwicklungen für dich anfühlen und du kannst viel gelassener mit schwierigen Marktphasen umgehen.

Außerdem greift der Zinseszinseffekt bei einem längeren Anlagehorizont viel stärker, damit hast du einen unglaublichen Vorteil!

3. Du hast eine höhere Risikotoleranz

Als Student oder Schüler, lebst du vielleicht noch bei deinen Eltern oder hast geringe Ausgaben, dadurch hast noch eine gewisse Stabilität und Sicherheit.
Zudem hast du wahrscheinlich auch noch keine teuren Werte oder eine eigene Familie, die von dir abhängig ist.

Auch die Höhe des Geldes, welches du investierst ist, wahrscheinlich noch nicht sehr hoch, dadurch kannst du ein wenig mit deinem Geld spielen, ohne Sorge zu haben, riesige Summen zu verlieren.
Taste dich langsam an deine Risikotoleranz heran und schau einfach mal wie es dir mit verschiedenen Investments geht.

Bei welchen Risiko wird es dir zu unsicher ?
Dadurch lernst du viel über deine Risikofreudigkeit aber auch viel über dich selbst!

4. Du entwickelst früh eine Disziplin zu sparen

Hast du dich einmal mit dem Thema Geld und Investieren auseinandergesetzt, hast du dir wahrscheinlich auch einen Überblick über deine Finanzen gemacht.
Du kennst deine Ausgaben und Einnahmen und weißt dadurch wie viel Geld du jeden Monat zum Investieren hast.

Für dich wird es zur Normalität einen Sparplan für deinen Vermögensaufbau laufen zu lassen.
Dadurch wird das Zurücklegen zur praktischen Gewohnheit, auch wenn die Summen im Laufe deines Lebens steigen.

5. Du musst dir keine Sorgen um deine Altersvorsorge machen

Da du dich mit dem Thema Finanzen und Geldanlage beschäftigst, verfolgst du damit sehr wahrscheinlich ein Ziel.
Dieses Ziel ist für viele Anleger, die eigenen Altersvorsorge zu sichern.
Wenn du dich also früh aktiv  mit diesem Thema beschäftigst, wirst du nicht irgendwann eine böse Überraschung erleben.

Zudem hast du noch viel länger Zeit um dich ausführlich damit zu beschäftigen und vorzusorgen
Du kannst also entspannt in die Zukunft blicken!

Fazit

Wie wir gesehen haben, kann es sehr viele Vorteile haben, früh mit dem Investieren anzufangen, gerade wenn du noch Student oder sogar Schüler bist!

Also lass dich nicht von dem Argument, dass man zum Investieren viel Geld bräuchte, verwirren.
Dem ist nicht so!

Du kannst dein junges Alter hervorragend für dich nutzen und so einiges an Erfahrung und wissen sammeln!

5/5

Die Risiken des Investieren!

Wie riskant ist das Investieren wirklich?

Das Thema Investieren ist meiner Erfahrung nach wirklich sehr kontrovers.
Es gibt Menschen, wie Warren Buffet, die für die positiven Seiten des Investierens stehen und auf der anderen Seite unglaublich viele Vorurteile und falsche Behauptungen, die das Investieren als reines Glücksspiel abstempeln.

Welche Risiken beim Investieren gibt es nun wirklich?

1. Das allgemeine Marktrisiko

Das erste Risiko, welches für wirklich jeden Anleger besteht, ist als allgemeine Marktrisiko.
Du als Investor, investierst in verschiedene Gebiete und (hoffentlich breit gestreut) in den Weltmarkt und damit in die Weltwirtschaft.
Durch die gesamte Bewegung des Marktes (Schwankungen), besteht natürlich auch immer das Risiko, dass deine Anlagen im Wert sinken oder steigen.

Das Risiko aufgrund dieser Schwankungen an Investmentwert zu verlieren, wird als allg. Marktrisiko bezeichnet.

Lösung:


A) Das Märkte schwanken ist absolut normal, um also auch Schwankungen nach unten besser verkraften zu können, solltest du auf keinen Fall Geld investieren, dass du unbedingt in kurzer Zeit brauchst.

B. Gerade in wirklich unsicheren Zeiten kann es sinnvoll sein, dein Investment aufzuteilen und große Summen nicht auf einmal zu investieren.
Statistisch gesehen, wenn man von einer steigenden Marktwirtschaft ausgeht, kann es mehr Rendite bringen, alles auf einmal zu investieren, allerdings muss man hier auf das eigene Bauchgefühl hören.

2. Spezifisches Risiko

Bei dem spezifischen Risiko, bezieht man sich speziell auf Einzelunternehmen.
Wenn ihr in ein Unternehmen investiert, kann dieses unternehmen natürlich auch an Wert gewinnen und an Wert verlieren. Gerät ein Unternehmen in Schwierigkeiten, so können sowohl die Dividenden gestrichen oder gekürzt werden, also auch die Aktie selber an Wert verlieren. Dabei kann das Unternehmen z.B. durch Fehlentscheidungen oder auch Straftaten eure Investition gefährden.

Lösung:

Die Lösung ist hier eindeutig die Diversifikation. Sobald ihr keine hohe Gewichtung mehr auf einzelne Unternehmen habt, sinkt auch eure Abhängigkeit von dessen spezifischem Erfolg.
Sollte ein Unternehmen nun mal die Dividenden streichen oder drastisch an Wert verlieren, könnt ihr das ganze viel besser ausgleichen.

3. Kreditrisiko

Ein weiteres Risiko, was besonders bei Anleihen oder auch bei P2P-Krediten relevant wird, ist das sog. Kreditrisiko.
Was passiert wenn ein Kreditnehmer oder ein Land nahezu zahlungsunfähig wird? Dann erhältst du keine Zinsen oder Dividende mehr und deine Investitionen verlieren nahezu ihren ganzen Wert. Bei einem Staatsbankrott oder einer Plattforminsolvenz verlierst du sogar dein gesamtes Investment.

Lösung:

Auch hier wieder die Diversifikation. Streue dein Risiko breit über verschiedene Investments, aber auch Branchen oder Märkte, sowie Länger und Kontinente.

4. Kostenrisiko

Das letzte Risiko kein rein generelles Risiko. Es bezieht sich eher auf den Anleger an sich.
Hierbei kann es passieren, dass durch zu viel Aktivität des Anlegers, die Renditen von den Kosten zunichte gemacht werden.
Verfolgt ein Anleger z.B. sehr intensiv die Nachrichten und versucht sein Depot ständig auf die neusten Veränderungen anzupassen, wird er wahrscheinlich durch die hohen Transaktionskosten und Besteuerungen, so viel zahlen, dass seine gesamten Gewinne verloren gehen.

Lösung:

Die Lösung ist hierbei das langfristige Investieren. Wenn ihr euch einmal für eine Anlagestrategie entschieden habt, dann bleibt auch dabei und versucht nicht den markt zu timen. 
 Denke also immer langfristig und kaufe und verkaufe nicht zu schnell.

Hier meine persönliche Buchempfehlung zum Thema langfristiges Investieren:

Gerd Kommar : Souverän investieren mit ETF´s und Indexfonds”