Beim Allzeithoch noch investieren?

Lohnt es sich jetzt noch zu investieren?

Schaut man sich die Medien und Kursverläufe an, werden regelmäßig Kursrekorde gebrochen. Ob Bitcoin oder Tesla, immer wieder hört man vom sogenannten “All-Time-High” (ATH).

Der MSCI World zum Beispiel notierte Ende Februar so hoch wie noch nie zuvor, gleiches gilt für den Nasdaq100 und den S&P 500.

Da kann man sich durchaus mal die Frage stellen, ob es wirklich so sinnvoll ist, zu derartigen Höchstwerten zu investieren oder ob man nicht lieber den nächsten Abschwung abwarteten sollte.

Höchststände gibt es immer wieder

Der S&P 500 erreicht seit Jahren regelmäßig unzählige Höchststände .

Bei Höchstständen einer Aktie könnte man natürlich davon ausgehen, dass die Aktie überbewertet ist.
Dies muss natürlich nicht sein, nur weil eine Aktie an Wert gewinnt.
Um einen Aufschluss über den Wert einer Aktie zu bekommen, kann es hilfreich sein, sich verschiedene Kennzahlen wie z.B. das KGV anzusehen.

DAS KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gibt kurz gesagt die Jahre an, die eine Firma braucht, um den Wert ihrer Aktie an der Börse tatsächlich zu erwirtschaften. Beträgt das KGV einer Aktie also beispielsweise 30, dann wird sie mit dem 30-fachen Jahresgewinn des Unternehmens bewertet.

Heißt: Je höher das KGV, desto teurer erscheint die Aktie eines Unternehmens.

Ist das KGV der entscheidende Faktor?

Das KGV kann Aufschlüsse darüber geben,  wie das Unternehmen an der Börse aktuell wahrgenommen wird, über die Zukunft allerdings nicht.

Bewertungen beziehen sich immer auf die Gegenwart und die Vergangenheit. Ob das Unternehmen in Zukunft weiter hohe Gewinne bei niedrigem Kurswert  erzielen wird oder nicht, kann auch das KGV nicht voraussagen.

Den richtigen Einstiegs- oder Ausstiegspunkt finden Anleger nicht mithilfe des KGV oder sonst einer Unternehmenskennzahl. Niemand kann voraussehen, ob die Kurse künftig weiter steigen oder einbrechen.
Vielleicht stagniert der Kurs auch die nächsten 5 Jahre.

Warten ist teuer!

“Time in the market beats timing the market”, ist ein bekanntes Börsenzitat. Übersetzt meint es: Wer sein Geld lange Zeit im Markt hält, fährt damit besser als der, der nach dem richtigen Timing für Ein- und Ausstiege sucht.

Studien zeigen, dass das Risiko, einen nächsten Höhenflug zu verpassen deutlich größer als das, einen Verlust zu erleiden. Außerdem schnitten Anleger, die zu Allzeithochs investierten, im Schnitt sogar besser ab als Anleger die zu einem zufälligen Zeitpunkt investierten.

Die Zeit die man abwartet, um einen günstigen Kurs zu erwischen, kostet Geld da man Kursgewinne nicht mitnehmen kann.

Fazit

Es gibt keinen falschen Zeitpunkt zu investieren, solange das Geld ohnehin über 15 Jahre und länger im Markt bleibt. Durch einen langen Anlagezeitraum wird dein Risiko gesenkt und Verluste können ausgeglichen werden.

Wer mit seinem Portfolio durch eine Krise geht, kann davon sogar profitieren, wenn er weiterhin nachkauft – beispielsweise über einen Sparplan, der regelmäßig in einen ETF investiert.
So kannst du kostengünstig nachkaufen.

Also Kopf hoch und weiter investieren!

Kann man mit Aktien reich werden?

Millionär durch Aktien- geht das?

In der Wirtschaft und gerade bei Anlegern gibt es berühmte Beispiele wie Warren Buffet, die unter anderem durch ihre Geldanlage, ein erhebliches Vermögen aufgebaut haben.

Zum anderen gibt es auch noch die Glückspilze, die mit sehr riskante Investitionen einen Glücksgriff hatten und sich dadurch zurücklehnen können.
Doch wie realistisch ist es, als “normaler” Anleger ein hohe Summe Geld mit Aktien zu verdienen?

Was ist “viel Geld”?

Zunächst musst du dich einmal fragen, was überhaupt viel Geld für dich ist.
100.000€?, 500.000€? oder 1.000.000?

Erst wenn du weißt, was für dich viel oder genug ist, kannst du deine Geldanlage entsprechend deinen Wünschen anpassen.
Nur mit einem Ziel vor Augen, weißt du wo die Reise hingehen soll.

Die drei Hebel des Investments

Hast du deine Wunschsumme im Kopf kann nun geschaut werden, was du dafür tun müsstest.

Ein wichtiger Hebel der Geldanlage ist der Anlagezeitraum.
– Wie viel Zeit hast du um das gewünschte Ziel zu erreichen?

Geht man nun von einer durchschnittlichen Rendite von 6% p.a. aus, und kennt man seinen Anlagezeitraum, kann man seine Wunschsumme berechnen.

Beispiele ohne Steuern und Inflation: 

Möglichkeit 1:
Anlagezeitraum: 30 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 1.055€

Möglichkeit 2:
Anlagezeitraum: 25 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 1.535€

Möglichkeit 3:
Anlagezeitraum: 20 Jahre
Rendite: 6% p.a.
Endkapital: 1.000.000

Benötigte Anlagesumme pro Monat: 2.275€

 

Wir sehen also, die Zeit für den Zinseszins ist der größte Hebel für deinen Vermögensaufbau.
Je länger du deine Investments laufen lässt, desto weniger musst auch wirklich einzahlen!

Natürlich kannst du auch z.B. an der Rendite arbeiten und versuchen diese zu erhöhen, dabei sollte dir allerdings bewusst sein, dass eine höhere Rendite immer mit einem höheren Risiko verbunden ist. Je nach deiner Risikobereitschaft lässt sich dies ändern.

Fazit

Eine Millionärin durch das Investment in Aktien und ETFs ist also möglich. Der wichtigste Hebel deiner Geldanlage ist dabei die Zeit, um den Zinseszins für dich arbeiten zu lassen.
Als passiver Anleger kannst du also breit gestreut jeden Monat investieren und so deine Ziele erreichen, wenn du diese festgelegt hast und konsequent bei deiner Strategie bleibst!

Gerade für die Altersvorsorge ist der langfristige Vermögensaufbau dabei ein wichtiger und elementarer Bestandteil!

Aktienbewertung

Aktienbewertung- Wie finde ich die passenden Aktien?

Als Aktionär möchte man möglichst langfristig von steigenden Aktienkursen profitieren und am besten noch an einem sehr günstigen Punkt einsteigen.

Bei Investments in Einzelaktien ist es daher entscheidend zu wissen, ob es sich lohnt in ein Unternehmen zu investieren oder nicht.

Doch wie führt man eine Aktienanalyse eigentlich durch?
– Die Aktienanalyse kann je nach Anleger sehr unterschiedlich sein, daher zeige ich dir hier einmal meinen Ansatz.

Dieser besteht aus 5 Schritten:

 (1) Die Aktiengeschichte

Um Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens zu schließen, kann es sehr hilfreich sein, sich die Geschichte der Aktie anzusehen.

Wer waren die Gründer und was war ihre Vision?
Warum wurde dieses Unternehmen gegründet?
Wie hat sich das Geschäftsmodell in den letzten Jahren geändert?

Lies dir dafür Bücher der Gründer durch oder google das Unternehmen einfach mal.

(2) Das Management

Existiert das Unternehmen schon länger, hat sich die Unternehmensstruktur wahrscheinlich schon geändert.

Sieh dir dafür das Management des Unternehmens an.

Wie ist der Charakter des CEO?
Was ist seine Vision?
Welche Ziele werden für das Unternehmen gesetzt und wurden diese in der Vergangenheit erreicht?

Je nachdem wie du das Management einschätzt ist dies ein gutes Indiz für die Unternehmensführung und damit das Potenzial des Unternehmens.

(3) Das Unternehmensmodell

Bevor du in ein Unternehmen investierst, ist es entscheidend zu verstehen, wie dieses funktioniert.

Es gilt: Investiere niemals in ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell zu nicht verstehst.

Frage dich dazu:

Wie funktioniert das Unternehmen?
Wie verdienen sie ihr Geld?
Was sind die Produkte?
Wer sind die Konkurrenten und warum?
Wie sieht der Markt für das Geschäftsmodell auch?
Wie hoch ist das Wachstumspotential?

(4) Zahlen!

Hast du das Unternehmen analysiert und das Geschäftsmodell verstanden, solltest du dir die Zahlen des Unternehmens ansehen. Diese kannst du online oder im Geschäftsbericht des Unternehmens finden.

Hierbei gibt es eine Vielzahl von Kennzahlen, die dir helfen das Unternehmen einzuschätzen

Wichtig: Nur die Zahlen allein helfen dir nicht weiter! Du musst die Zahlen im Kontext zu anderen vergleichbaren Unternehmen betrachten.
Sieh dir dabei auch die historische Entwicklung der Zahlen an, nicht nur die heutigen.

5 sehr wichtige Zahlen sind:

  1. Umsatzwachstum des Unternehmens 
    = Wie ist der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zu letztem Jahr gewachsen?

  2. EBITDA-Marge
    = Umsatz des Unternehmens – aller Ausgaben für den Betrieb Unternehmens. Sie zeigt die Rentabilität des Konzerns.

  3. Das Eigenkapital im Unternehmen
    = Mittel die der Aktiengesellschaft nach Abzug aller Schulden und Verbindlichkeiten zur Verfügung steht.  Je höher die Eigenkapitalquote , desto unabhängiger das Unternehmen.

  4.  Marktkapitalisierung
    =  Anzahl aller Aktien x aktueller Aktienkurs.
    Diese Kennzahl zeigt den Börsenwert einer Firma.

  5. KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
    = Marktkapitalisierung durch den Jahresgewinn. Die Marktkapitalisierung zeigt,  ob ein Unternehmer tendenziell über- oder unterbewertet ist.
(5) Gesamtbewertung

Hast du dir alle Faktoren angesehen, liegt es an dir zu schätzen, welche Gewinne das Unternehmen wohl in den nächsten Jahren erzielen wird.

Du kannst dir aufgrund aller erläuterter Faktoren ein Gesamtbild darüber bilden, wie sich die Aktie wohl in den nächsten Jahren verhalten wird und ob es sich lohnt, in das Unternehmen zu investieren.

Machst du deine Analyse ausführlich, hast du alles Notwendige getan!

5/5

Die Risiken des Investieren!

Wie riskant ist das Investieren wirklich?

Das Thema Investieren ist meiner Erfahrung nach wirklich sehr kontrovers.
Es gibt Menschen, wie Warren Buffet, die für die positiven Seiten des Investierens stehen und auf der anderen Seite unglaublich viele Vorurteile und falsche Behauptungen, die das Investieren als reines Glücksspiel abstempeln.

Welche Risiken beim Investieren gibt es nun wirklich?

1. Das allgemeine Marktrisiko

Das erste Risiko, welches für wirklich jeden Anleger besteht, ist als allgemeine Marktrisiko.
Du als Investor, investierst in verschiedene Gebiete und (hoffentlich breit gestreut) in den Weltmarkt und damit in die Weltwirtschaft.
Durch die gesamte Bewegung des Marktes (Schwankungen), besteht natürlich auch immer das Risiko, dass deine Anlagen im Wert sinken oder steigen.

Das Risiko aufgrund dieser Schwankungen an Investmentwert zu verlieren, wird als allg. Marktrisiko bezeichnet.

Lösung:


A) Das Märkte schwanken ist absolut normal, um also auch Schwankungen nach unten besser verkraften zu können, solltest du auf keinen Fall Geld investieren, dass du unbedingt in kurzer Zeit brauchst.

B. Gerade in wirklich unsicheren Zeiten kann es sinnvoll sein, dein Investment aufzuteilen und große Summen nicht auf einmal zu investieren.
Statistisch gesehen, wenn man von einer steigenden Marktwirtschaft ausgeht, kann es mehr Rendite bringen, alles auf einmal zu investieren, allerdings muss man hier auf das eigene Bauchgefühl hören.

2. Spezifisches Risiko

Bei dem spezifischen Risiko, bezieht man sich speziell auf Einzelunternehmen.
Wenn ihr in ein Unternehmen investiert, kann dieses unternehmen natürlich auch an Wert gewinnen und an Wert verlieren. Gerät ein Unternehmen in Schwierigkeiten, so können sowohl die Dividenden gestrichen oder gekürzt werden, also auch die Aktie selber an Wert verlieren. Dabei kann das Unternehmen z.B. durch Fehlentscheidungen oder auch Straftaten eure Investition gefährden.

Lösung:

Die Lösung ist hier eindeutig die Diversifikation. Sobald ihr keine hohe Gewichtung mehr auf einzelne Unternehmen habt, sinkt auch eure Abhängigkeit von dessen spezifischem Erfolg.
Sollte ein Unternehmen nun mal die Dividenden streichen oder drastisch an Wert verlieren, könnt ihr das ganze viel besser ausgleichen.

3. Kreditrisiko

Ein weiteres Risiko, was besonders bei Anleihen oder auch bei P2P-Krediten relevant wird, ist das sog. Kreditrisiko.
Was passiert wenn ein Kreditnehmer oder ein Land nahezu zahlungsunfähig wird? Dann erhältst du keine Zinsen oder Dividende mehr und deine Investitionen verlieren nahezu ihren ganzen Wert. Bei einem Staatsbankrott oder einer Plattforminsolvenz verlierst du sogar dein gesamtes Investment.

Lösung:

Auch hier wieder die Diversifikation. Streue dein Risiko breit über verschiedene Investments, aber auch Branchen oder Märkte, sowie Länger und Kontinente.

4. Kostenrisiko

Das letzte Risiko kein rein generelles Risiko. Es bezieht sich eher auf den Anleger an sich.
Hierbei kann es passieren, dass durch zu viel Aktivität des Anlegers, die Renditen von den Kosten zunichte gemacht werden.
Verfolgt ein Anleger z.B. sehr intensiv die Nachrichten und versucht sein Depot ständig auf die neusten Veränderungen anzupassen, wird er wahrscheinlich durch die hohen Transaktionskosten und Besteuerungen, so viel zahlen, dass seine gesamten Gewinne verloren gehen.

Lösung:

Die Lösung ist hierbei das langfristige Investieren. Wenn ihr euch einmal für eine Anlagestrategie entschieden habt, dann bleibt auch dabei und versucht nicht den markt zu timen. 
 Denke also immer langfristig und kaufe und verkaufe nicht zu schnell.

Hier meine persönliche Buchempfehlung zum Thema langfristiges Investieren:

Gerd Kommar : Souverän investieren mit ETF´s und Indexfonds”

5 Fehler, die du als Anleger vermeiden solltest!

Diese 5 Anlagefehler solltest du vermeiden!

Nr.1 Auf das schnelle Geld aus sein

Die Börse kann für dich als Anleger ein wundervoller Ort sein um dir ein passives Einkommen aufzubauen oder für dein Alter vorzusorgen.

Du kannst hier beachtliche Beträge erwirtschaften, ohne viel zu tun, wenn du magst.
Wenn du dich richtig intensiv mit dem Thema Aktien auseinander setzten möchtest kannst du auch sehr viel Zeit investieren.

Allerdings solltest du nicht mit deinem gesamten Vermögen spekulieren, weil du denkst hier könntest du reich werden.
-Natürlich kannst du an der Börse sehr viel Glück haben und genau zu dem richtigen Zeitpunkt auf das richtige Pferd setzten, allerdings ist die  Wahrscheinlichkeit viel zu gering und das Risiko, dein gesamtes Vermögen zu verlieren, sehr hoch.

Wenn du mit einem gewissen Betrag zocken möchtest, kein Problem, aber erwarte nicht von heute auf morgen reich zu werden.
-Das wird nicht passieren.

Nr.2 Zu viel handeln

Studien verschiedener Institute, wie z.B. Barber und Odean (2000), zeigen immer wieder, dass Anleger ihre eigenen Gewinne durch das ständige Handeln verkleiner.

Das aktive Handeln von z.B. Aktien verursacht enorme Kosten, die den Gewinn des Anlegers dezimieren und einen Anleger der wesentlich weniger handelt, deutlich besser dastehen lässt.

Screenshot Trading is hazardous to your wealth
Mit steigender Handelsaktivität sinkt die Nettorendite (Quelle: “Trading is hazardous to your wealth” von Barber und Odean (2000))

Weitere Studien zeigten, dass  8 von 10 der aktiven Trader in Taiwan (welches beispielhaft in der Studie genommen wurde, weltweit sieht das nicht anders aus), das investierte Geld noch am selben Tag verloren.  (Barber et al., 2004).

Nr.3 Nicht diversifizieren

Diversifikation ist eine wichtigsten Faktoren, wenn es um den Erfolg deiner Geldanlage geht.

Ich habe 21 wissenschaftliche Studien und 1.200.000 Anleger analysiert – das habe ich herausgefunden Quelle: Genial einfach investieren (Weber, 2015)

Niemals alle Eier in denselben Korb!

Dennoch sieht man allzu oft, dass Anleger, gerade in Bezug auf Einzelaktien, nicht stark genug diversifizieren.

2001 besaß der durchschnittliche deutsche Aktienbesitzer gerade einmal 8 Werte, die zum Großteil aus Deutschland kamen.

Also weder branchen- noch länderbezogen gestreut.
Mit einem solch hohen Risiko im Depot, dann lieber in einen breit gestreuten ETF investieren!

Nr.4 Verluste als persönliches Versagen sehen

Keiner von uns sieht gerne wie das eigene Depot an Wert verliert. Keiner verliert gerne Geld, allerdings sind diese Schwankungen völlig normal und auch gut so.

Jeder kann mal auf das falsche Pferd setzten, eine Fehlentscheidung treffen oder von einer plötzlichen Entwicklung überrascht werden, allerdings musst du dies akzeptieren!

Es ist enorm wichtig deine Investments rational zu sehen und nicht aus emotionalen Gründen daran festzuhalten.

Studien zeigten, dass ein Gewinn 2,5x höher sein muss als ein Verlust, um ihn emotional auszugleichen.

Außerdem zeigte sich, dass erfolgreiche und steigende Aktien eher verkauft und Verlustaktien eher gehalten werden.  (Grinblatt und Keloharju, 2001)

Daher setzte dir immer Grenzen und Limits, an die du dich dann auch wirklich hältst, um so emotionale Entscheidungen zu vermeiden.

Fazit

Es ist wirklich nicht schwer mit dem Investieren zu starten oder gute Ergebnisse zu erzielen, wenn du gewisse Fehler versuchst zu vermeiden.

Jeder kann erfolgreicher Investor werden und du erst recht!

Hier noch mein Lieblingsbuch zum Thema ETF`s:

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5/5

Warum das richtige Mindset deinen Erfolg als Anleger bestimmt!

Warum ist Warren Buffet so erfolgreich ? Und andere eben nicht ? Hat der Milliardär ein geheimes Erfolgsrezept? Hat es mit seinem Mindset Geld zu verdienen zu tun? 

Mindset ist beim investieren ein extrem wichtiger Faktor, wenn es um deinen Erfolg geht!
Wie verhältst du dich in Krisensituationen oder wie triffst du die Auswahl deiner Unternehmen ?
Lass uns gemeinsam die wichtigsten Dinge zum Thema Mindset durchgehen

  1. Mache dir das Risiko bewusst!
    Viele Leute hoffen einfach, dass sie die richtigen Entscheidungen getroffen haben und das schon alles gut gehen wird.
    Die Augen vor dem Ungewissen zu schließen und zu bangen, wird dich allerdings nicht ruhig schlafen lassen.
    Du musst verstehen, in was du eigentlich investierst, nur so ist dir das wahre Risiko der Investition bewusst!

  2. Akzeptiere Rückschläge
    Rückschläge bei dem Investieren sind völlig normal und auch gut so.
    Stell dir vor, jedes Unternehmen würde immer gut laufen, es gäbe einfach keine Schwankungen.
    An dieser Vorstellung sollte dir klar werden, dass dies eine völlig unrealistische Illusion ist.
    Bei jedem Unternehmen wird es auch mal Phasen geben, in denen es nicht läuft
    Das heißt: Sollte der Kurs einer Aktie oder eines ETF`s, mal nach unten gehen, dann muss das kein Indiz dafür sein, dass das Unternehmen direkt insolvent ist.
    Deswegen investieren wir ja in Unternehmen die wir verstehen und auf ihren Fortbestand vertrauen.

  3. Versuche neutral zu bleiben
    Versuche dich nicht zu sehr von deinen Emotionen leiten zu lassen.
    Wenn deine Aktie oder dein ETF im Wert steigt, gut. Kaufe nicht einfach aus Freude nach.
    Wenn deine Position an Wert verliert,gut.
    Dies muss noch keinen Untergang des Unternehmens bedeuten, verkaufe nicht sofort.
    Achte lieber auf deine Emotionen und lerne neutral mit den Kursentwicklungen umzugehen, so lernst du viel über dich selbst und kannst Schwankungen rational bewerten.

  4. FOMO
    Fomo heißt:” Fear of missing out” und bedeutet, dass man das tut, was andere tun, aus Angst etwas zu verpassen.
    Lass dich nicht von anderen beeinflussen, erst recht niemand, der selber nicht investiert.
    Deine Investitionen sind deine Entscheidungen!

Fazit

Wenn du deinen mentale Stärke trainierst, bringt dich so leicht nichts aus der Ruhe und du wirst ein besserer Anleger werden.
Bleibe ruhig, gelassen und versuche deine Entscheidungen rational zu treffen.
So wirst du ein erfolgreicher Anleger!

Hier noch meine beiden Lieblingsbücher zum Thema Investieren:

1. Souverän investieren mit Indexfonds und ETF`s

2. Rich Dad Poor Dad 

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Vor- und Nachteile Einzelaktien

Welche Vor-und Nachteile haben Einzelaktien?

Wenn man anfängt, sich mit dem Thema Börse auseinanderzusetzen, trifft man auf viele verschiedene Anlagemöglichkeiten.

Nun kann man sich die Frage stellen soll ich nun eigentlich in Aktien, ETF`s oder doch vielleicht Fonds investieren?
In diesem Artikel werden wir auf das Thema Einzelaktien genauer eingehen und ich werde versuchen, dir die Vor- und Nachteile von Aktien zu verdeutlichen.

Vorteile von Aktien:

  1. Überdurchschnittliche Rendite möglich
    Investierst du z.B. ausschließlich in ETFs, (die ja einen Index abbilden), wird dieser die Rendite der ETF`s auch niemals schlagen. 
    Mit Einzelaktien dagegen, besteht natürlich die Chance, besser als der Gesamtmarkt abzuschneiden.

     

  2. Dividenden
    Viele Unternehmen schütten jährlich eine Dividende an ihre Aktionäre aus, die zusätzlich zu der Gewinnsteigerung, ein schöner Bonus sind.

     

  3. Hohe Flexibilität
    Durch die hohe Liquidität im Aktienmarkt, kann der Aktionär jederzeit Aktien kaufen oder verkaufen.
    Zudem können Aktien zum kurzfristigen Traden oder auch für den langfristigen Vermögensaufbau genutzt werden.

     

  4. Keine festen Kosten
    Im Gegensatz zu den ETF`s haben wir bei Aktien keine laufenden Kosten (TER), die jährlich anfallen.

Nachteile der Aktien:

  1. Geringere Streuung
    Wenn man gerade anfängt in Aktien zu investieren, kann man meistens noch keine großen Summen investieren. Damit erzeugt man ein Klumpenrisiko, wenn anfangs nur einzelne Positionen im Depot sind.

     

  2. Starker Wertverlust möglich
    Bei Einzelaktien investiert man in einzelne Unternehmen, diese sind natürlich anfälliger als ganze Branchen oder Länder, daher besteht hier das Risiko, den gesamten Wert des Unternehmens zu verlieren, wenn dieses insolvent wird.

     

  3. Abgeltungssteuer
    Seit 2019 sind bis zu einem Freibetrag alle Kursgewinne steuerpflichtig geworden, somit werden die Gewinne nochmals reduziert.

     

  4. Keine feste Rendite
    Aktiengesellschaften zahlen zwar Dividenden an ihre Aktionäre aus, allerdings sind diese immer von dem Gewinn des Unternehmens abhängig, manche Unternehmen zahlen auch gar keine Dividenden.
    Auch durch mögliche Kursschwankungen ist hier von einem höheren Risiko auszugehen.
Das sind einmal die wichtigsten Vor-und Nachteile von Aktien auf einen Blick.
 

Fazit

Jeder der vielleicht ein wenig mehr Rendite erhofft und bereit ist mehr Risiko einzugehen, kann sehr sehr glücklich mit Aktien werden.
Man sollte hierbei natürlich immer informiert sein und nur in Unternehmen investieren, die man wirklich verstanden hat.
Eine große Streuung kann das Risiko weiter minimieren und für mehr Stabilität sorgen.

Ich hoffe dieser Artikel konnte euch ein wenig weiterhelfen und erleichtert euch die Auswahl!

5/5

Aktien kaufen

Wie kaufe ich eigentlich Aktien/ETF`s?

Du hast dich dafür entschieden, in Aktien oder ETF`s zu investieren?
Sehr gut!
Doch wie legt man nun eigentlich los ?

Schritt 1: Vorbereitung

Im ersten Schritt bist du dir über deine Finanzen bewusst geworden und hast deine finanzielle Lage abgeklärt.
Dadurch weißt du nun, was deine Investmentziele sind und wie viel du jeden Monat investieren kannst und möchtest.
Hast du die Vorbereitung noch nicht abgeschlossen, schaue gerne auf unserem Blog den Artikel dazu an!

Schritt 2: Wissen aneignen

Im zweiten Schritt hast du dich über die verschiedenen Anlageformen informiert, verstehst nun wie die Börse funktioniert und hast dich für eine Strategie, bestimmte Aktien oder EFT`s entschieden.

Schritt 3: In die Aktion kommen

So!
Im dritten Schritt gehst es nun darum, das Wissen auch in die Tat umzusetzen.
Dieser Schritt ist enorm wichtig!
An der Umsetzung scheitert es leider viel zu oft!
Aber wie machen wird das denn jetzt?

Depot!

Zunächst musst du ein Depot eröffnen.
Was ist eigentlich ein Depot?
–>Ein Aktiendepot ist im Prinzip ein Konto für Aktien.
Auf diesem Aktienkonto sind alle Aktien, die du aktuell in deinem Besitz hast. Kaufst du eine neue Aktie, wird sie deinem Depot hinzugefügt, genauso ist es auch bei dem ETF`s. Ein Depot kannst du bei fast jeder Bank eröffnen. 

Wie finde ich das passende Depot?

Ein Depot kannst du entweder bei einer Filialbank oder bei einem Onlinebroker eröffnen. Vorteil der Filialbank ist die Möglichkeit der persönlichen Kundenberatung vor Ort. Wer sich mit den Grundlagen des Investierens beschäftigt hat, kennt das Problem: Es gibt einen Interessenskonflikt. Bankberater wollen in erster Linie die Produkte empfehlen, mit denen sie ihre Provisionen verdienen. Dies ist oft mit hohen Gebühren für dich verbunden, um die Filialkosten zu decken.

Ich persönlich habe mein Depot bei der Comdirect und damit bei einer Onlinebank.
Diese ist einfach günstiger und bei Fragen kann ich mich immer an den Support wenden.

Für einen genauen Vergleich der Depots hat Finanztipp eine sehr gute Übersicht erstellt:

Sonst kann ich die Videos von Finanzfluss zu dem Thema sehr empfehlen! 
Die findet ihr hier!

Wenn ihr euch für ein passendes Depot entscheiden habt, müsst ihr es nur noch bei der entsprechenden Bank eröffnen.
Dies dauer in der Regel nur wenige Minuten und ist sehr einfach.
Danach werden euch die Daten per Post gesendet und ihr könnt sobald da Depot freigeschaltet ist loslegen!

Dann habt ihr auch schon den 3. Schritt abgeschlossen !
5/5

Anlageoptionen

Anlageformen


Überblick Anlageformen

Das WICHTIGSTE zuerst!
Bevor du dich mit dem Thema Geldanlage beschäftigst, solltest du dir folgende Fragen beantworten:

  1. Welche Rendite möchtest du mit deiner Geldanlage erreichen?
  2. Möchtest du kurzfristig oder langfristig anlegen ?
  3. Welches Risiko bist du bereit einzugehen ?

Erst wenn du dir diese Fragen beantwortet hast, kannst du die passende Anlage für dich herausfinden.

Grundsätzlich gilt: Eine höhere Rendite ist nur durch mehr Risiko zu erzielen. Je länger du anlegst und je breiter du deine Anlagen streust, desto eher gleichst du Schwankungen bei der Wertentwicklung aus.

Welche Anlageformen gibt es ?

So nun zum eigentlichen Thema. Welche Anlageformen gibt es nun eigentlich?

AnlageformRisiko/RenditeBewertung
SparkontogeringEin Sparbuch als Anlagemöglichkeit ist wirklich ungeeignet.
Das Geld wird durch die Inflation nur weniger und man erhält keine Rendite.
TagesgeldkontogeringBei einem Tagesgeldkonto ist man auch wirklich nahe an der Inflationsfalle und man sollte wirklich nur den Notgroschen auf dem Konto parken.
StaatsanleihenmoderatHierbei kommt es auf den Staat an. Je nach Staat schwankt natürlich das Risiko und der Gewinn. Möchte man gerne in Staatsanleihen investieren, sollte man breit diversifizieren und einen langen Anlagezeitraum einplanen.
ETF´s

moderat

Ein wirklich guter Bestandteil eines jeden Anlageportfolios. Durch die breiten Streuungsmöglichkeiten senkt man das Risiko.
Für das Risiko, das man eingeht, kann man eine angemessene Rendite erhalten.
AktienfondshochAktienfonds können teilweise den Markt schlagen und dadurch hohe Renditen erwirtschaften, allerdings fressen die Kosten meistens die Renditen auf und ETF´s performen insgesamt bei geringeren Kosten besser.
AktienhochMit Aktien hat man die Möglichkeit, beachtliche Renditen einzufahren und sehr viel Geld zu verdienen, allerdings sollte man schon einige Erfahrungen haben um das Risiko wirklich einschätzen zu können.
Immobilienhoch

Immobilien gehören in Deutschland zu den beliebtesten Anlagemöglichkeiten. Wer mit Immobilien handelt, kann erhebliche Gewinne erzielen, auch hier sind aber einige Vorkenntnisse, ein gewisses Startkapital sowie ein hohes Risiko zu beachten. Also wirklich etwas für Fortgeschrittene!

Fazit

Die Produktpalette an Auswahlmöglichkeiten ist sehr groß und für jeden, der Anlegen möchte, ist auch etwas dabei.
Bei den risikoreicheren Anlagemöglichkeiten ist jedoch ein bestimmtes Vorwissen und Erfahrung erforderlich, um profitabel anlegen zu können.

Für Anfänger ist es ratsam, mit  ETF´s anzufangen anzufangen und dort nochmals zu diversifizieren, um das Anlagerisiko zu senken.

Wenn ihr mal eine persönliche Finanzberatung oder Hilfe beim Einstieg benötigt schreibt mir gerne einen Kommentar oder direkt per E-Mail.

5/5

Der Aktieneinstieg

Aktien!

Aktien  sind ein spannendes Thema, wenn es um den Vermögensaufbau und die Altersabsicherung geht.
Das Thema kann aber auf den ersten Blick sehr umfangreich und verwirrend sein, wenn man anfangen möchte zu investieren, sich aber noch nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt hat.
Deswegen werde ich dir hier das Grundwissen vermitteln und die Vorteile von Aktien aufzeigen.

Was sind eigentlich Aktien? 

Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen, der sogenannten Aktiengesellschaft.
Eine Aktiengesellschaft (AG) ist ein Unternehmen, welches an der Börse gelistet ist (z.B. BMW).
 

Du und ich können Anteile, also Aktien, an diesem Unternehmen kaufen und somit Miteigentümer des Unternehmens werden.
Den Besitzer einer Aktie nennt man Aktionär.

Aktien werden über einen Broker (Bank) gehandelt.

Welche Vorteile haben Aktien ?

Warum sollte jemand in Aktien investieren?
Generell gibt es zwei Möglichkeiten mit Aktien Vermögen aufzubauen:
 
  1.  Wertsteigerung
    Kaufst du eine Aktie und der Kurs, also der Wert der Aktie, steigt, kannst du die Aktie verkaufen und hast damit Gewinn erzielt. Du hast die Aktie teurer verkauft, als du sie eingekauft hast.
    Das An- und Verkaufen der Aktien ist dabei nur kurzfristig und wird Trading genannt. 

  2. Dividenden
    Als Anteilsinhaber des Unternehmens hast du ein Anrecht auf Gewinnbeteiligung (Dividende). Steigt der Kurs der Aktie, so ist dies ein Indiz dafür, dass es dem Unternehmen gut geht und es Gewinn macht.
    Die Gewinne eines Unternehmens werden anteilig an die Aktionäre ausgeschüttet, dies geschieht je nach Aktie jährlich, halbjährig oder teilweise auch im Quartal.
    Die Höhe der Gewinnbeteiligung wird auf der jährlichen Aktionärsversammlung bekannt gegeben.
    Diese Vorgehensweise nutzt man, wenn man langfristig ein Aktiendepot aufbauen und so Dividendenströme erhalten möchte. 
 

Wer kann in Aktien investieren ?

Grundsätzlich kann jeder in Aktien investieren.
Es gibt Aktien in alles unterschiedlichen Preisklassen und Branchen.
Um eine Aktie zu kaufen, brauchst du lediglich ein Depot.
Ein Depot ist eine Art Konto, auf dem du anstatt Geld, Aktien hast. So ein Depot kannst du bei fast jeder Bank eröffnen.
 

Bevor zu in Aktien investierst, solltest du :

  1.  Dir deine Risikopräferenz klarmachen.
    Möchtest du langfristig investieren oder doch eher kurzfristig auf Kurse spekulieren? In welche Unternehmen möchtest du investieren?  Anteile an kleineren Unternehmen haben ein anderes Risikoprofil als die sogenannten Blue-Chip Aktien, die der größten und ertragreichsten Unternehmen.

  2. Welche Summe möchtest du investieren ?
    Die Investition in Aktien birgt immer ein gewisses Risiko, deshalb solltest du dir klar machen wie viel du bereit bist zu investieren. Wie man das Risiko senken kann, erfährst du in einem der nächsten Blogbeiträge.

  3. Welche Rendite möchtest du erzielen ?
    Wenn du eine durchschnittliche Rendite erzielen willst und dein Kapital sichern willst kommt für dich eher ein langfristiges Buy and Hold in Betracht.
    Möchtest du versuchen den Markt zu schlagen und möglichst hohe Gewinne zu verbuchen?
    Dann ist das Traden wahrscheinlich eher etwas für dich.
Hast du dir alle diese Fragen beantwortet, kannst du dich auf die Suche nach den passenden Aktien zu deinem Profil machen und ein passendes Depot für deine Aktien auswählen!

So gelingt dir der Einstieg in die Börsenwelt.

Beide Bücher habe ich gelesen, bevor ich angefangen habe, an der Börse zu investieren.
Das Buch Aktien für Dummies, auch wenn ich den Titel  ein wenig unschmeichelthaft finde, ist wirklich als absolutes Einsteigerbuch zu empfehlen.
Das Buch von Gerd Kommer, dient zur Vertiefung und geht besonders auf das langfristige Halten von Depots ein.
Beide Bücher sind aber für den Einstieg gut geeignet!