Das passende Depot!

Wie finde ich das passende Depot?

Die Auswahl an Depots ist riesig. Alle Banken und Broker, die Depots verwalten, haben dabei unterschiedliche Schwerpunkte, verschiedene Preismodelle und Servicearten.
Also wie findet man da das passende Depot?

Die wichtigste Frage: Was ist dir wichtig?

Bevor du dich für ein Depot entscheidest, musst du nicht unbedingt wissen wie deine Strategie aussieht aber du solltest ungefähr wissen, was wichtig ist für dich.

Ist es dir wichtig in eine Bank gehen zu können und Mitarbeiter um Rat zu fragen?
Ist es dir wichtig, das Depot auch auf deinem Handy checken zu können?
Möchtest du vielleicht sogar sehr spezielle Nischenprodukte kaufen?
Eher ein paar Sparpläne im Monat oder aktives Handeln?

Wenn du ganz am Anfang stehst oder dich noch nicht festgelegt hast,  hier ein paar Tipps!

Darauf sollten du vor deiner Depoteröffnung achten

Grundgebühren

Die werden von deiner  Bank für die Verwaltung und die Verwahrung der Wertpapiere verlangt.
Für Einsteiger empfiehlt sich ein kostenfreies Depot ohne Grundgebühr, Depotgebühr, Verwaltungskosten etc.
Das gibt es aber mittlerweile bei fast jeder Bank.

Die Comdirect aber ist nur die ersten drei Jahren kostenlos, es sei denn man hat ein Girokonto oder drei Ausführungen pro Quartal.

Ordergebühren

Wenn  du ein Kauf oder Verkauf durchführst wird, tätigst du eine  Transaktion. Wertpapiere werden entweder ins Aktiendepot eingebucht oder ausgebucht. Hierfür berechnet die Bank zum Teil hohe Gebühren, die vom  Preis und Anzahl der Aktien.

Manche Banken nehmen auch einfach nur eine Pauschalgebühr, die unabhängig vom Ordervolumen ist (z.B. bei Scalable Capital).

Handelsplätze

Grundsätzlich gilt, je mehr Handelsplätze ein Broker anbietet, desto besser.

Jeder Handelsplatz hat seine Vor- und Nachteile in spezifischen Situationen und je mehr Auswahl man hat, umso besser ist es. Dieser Punkt ist für dich allerdings eher interessant, wenn du z.B Nischen-ETFs oder eher außergewöhnliche Anlagen kaufen möchtest. Die gängigsten Wertpapiere gibt es mittlerweile bei allen Brokern.

Onlinebroker und Direktbanken sind meist günstiger

Die meisten Filialbanken sind insgesamt teurer als Onlinebroker und Direktbanken.
Außerdem kannst du Online natürlich flexibler und eigenständiger agieren als in einer Filiale vor Ort.
Wenn du aber unbedingt zu dem Bankberater deines Vertrauens möchtest, kannst du das natürlich auch!

Tipp: Wenn du schon einen Broker ins Auge gefasst hast, kannst du bei vielen auch ein kostenloses Musterdepot anlegen und schauen, wie du mit der Website klar kommst.

Fazit

Fast jedes Depot bietet andere Schwerpunkte und Vorteile.

Wer häufiger Zertifikate u. Optionsscheine handelt, hat natürlich andere Wünsche als ein Fondsanleger.

Überleg dir einfach ungefähr, was dir wichtig ist und vergleiche die Preise der Anbieter.

PS:  Wenn du später wirklich nicht mit dem ausgewählten Depot zufrieden bist,  kannst du auch immer noch  einfach wechseln!

Ich bin übrigens bei der Comdirect und sehr zufrieden!

Aktienbewertung

Aktienbewertung- Wie finde ich die passenden Aktien?

Als Aktionär möchte man möglichst langfristig von steigenden Aktienkursen profitieren und am besten noch an einem sehr günstigen Punkt einsteigen.

Bei Investments in Einzelaktien ist es daher entscheidend zu wissen, ob es sich lohnt in ein Unternehmen zu investieren oder nicht.

Doch wie führt man eine Aktienanalyse eigentlich durch?
– Die Aktienanalyse kann je nach Anleger sehr unterschiedlich sein, daher zeige ich dir hier einmal meinen Ansatz.

Dieser besteht aus 5 Schritten:

 (1) Die Aktiengeschichte

Um Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens zu schließen, kann es sehr hilfreich sein, sich die Geschichte der Aktie anzusehen.

Wer waren die Gründer und was war ihre Vision?
Warum wurde dieses Unternehmen gegründet?
Wie hat sich das Geschäftsmodell in den letzten Jahren geändert?

Lies dir dafür Bücher der Gründer durch oder google das Unternehmen einfach mal.

(2) Das Management

Existiert das Unternehmen schon länger, hat sich die Unternehmensstruktur wahrscheinlich schon geändert.

Sieh dir dafür das Management des Unternehmens an.

Wie ist der Charakter des CEO?
Was ist seine Vision?
Welche Ziele werden für das Unternehmen gesetzt und wurden diese in der Vergangenheit erreicht?

Je nachdem wie du das Management einschätzt ist dies ein gutes Indiz für die Unternehmensführung und damit das Potenzial des Unternehmens.

(3) Das Unternehmensmodell

Bevor du in ein Unternehmen investierst, ist es entscheidend zu verstehen, wie dieses funktioniert.

Es gilt: Investiere niemals in ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell zu nicht verstehst.

Frage dich dazu:

Wie funktioniert das Unternehmen?
Wie verdienen sie ihr Geld?
Was sind die Produkte?
Wer sind die Konkurrenten und warum?
Wie sieht der Markt für das Geschäftsmodell auch?
Wie hoch ist das Wachstumspotential?

(4) Zahlen!

Hast du das Unternehmen analysiert und das Geschäftsmodell verstanden, solltest du dir die Zahlen des Unternehmens ansehen. Diese kannst du online oder im Geschäftsbericht des Unternehmens finden.

Hierbei gibt es eine Vielzahl von Kennzahlen, die dir helfen das Unternehmen einzuschätzen

Wichtig: Nur die Zahlen allein helfen dir nicht weiter! Du musst die Zahlen im Kontext zu anderen vergleichbaren Unternehmen betrachten.
Sieh dir dabei auch die historische Entwicklung der Zahlen an, nicht nur die heutigen.

5 sehr wichtige Zahlen sind:

  1. Umsatzwachstum des Unternehmens 
    = Wie ist der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zu letztem Jahr gewachsen?

  2. EBITDA-Marge
    = Umsatz des Unternehmens – aller Ausgaben für den Betrieb Unternehmens. Sie zeigt die Rentabilität des Konzerns.

  3. Das Eigenkapital im Unternehmen
    = Mittel die der Aktiengesellschaft nach Abzug aller Schulden und Verbindlichkeiten zur Verfügung steht.  Je höher die Eigenkapitalquote , desto unabhängiger das Unternehmen.

  4.  Marktkapitalisierung
    =  Anzahl aller Aktien x aktueller Aktienkurs.
    Diese Kennzahl zeigt den Börsenwert einer Firma.

  5. KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
    = Marktkapitalisierung durch den Jahresgewinn. Die Marktkapitalisierung zeigt,  ob ein Unternehmer tendenziell über- oder unterbewertet ist.
(5) Gesamtbewertung

Hast du dir alle Faktoren angesehen, liegt es an dir zu schätzen, welche Gewinne das Unternehmen wohl in den nächsten Jahren erzielen wird.

Du kannst dir aufgrund aller erläuterter Faktoren ein Gesamtbild darüber bilden, wie sich die Aktie wohl in den nächsten Jahren verhalten wird und ob es sich lohnt, in das Unternehmen zu investieren.

Machst du deine Analyse ausführlich, hast du alles Notwendige getan!

5/5

Vorteile als junger Investor?

Welche Vorteile du beim Investieren als Student/Schüler hast!

Wenn es um das Thema Finanzen oder das Investieren allgemein geht, denkt man wahrscheinlich nicht direkt an Schüler oder Studenten.

Aber warum ist das so?
In diesem Blogbeitrag wollen wir uns einmal die Vorteile ansehen, die du als junger Investor hast!

1. Du erlangst wichtiges Finanzwissen viel früher!

Wenn du dich in jungen Jahren mit den Themen Finanzen und Börse auseinandersetzt, erlangst du schon viel früher Wissen über alles, was in dem Zusammenhang mit diesen Themen steht.
– Und dieses Wissen kannst du dir zum Vorteil machen!

Viele Entscheidungen, die du später triffst werden von diesem Vorwissen beeinflusst, ob das nun dein tägliches Konsumverhalten oder die Altersvorsorge ist.
Außerdem fällt es dir bestimmt wesentlich leichter bestimmte Kontexte in deinem Beruf oder der Wirtschaft zu verstehen.
Zudem kannst du viele typische Fehlentscheidungen, die von Erwachsenen im Bezug auf  die Geldanlage getroffen werden, vermeiden (z.B. unnötige Beraterprodukte).

2. Du hast einen sehr langen Anlagehorizont

Dadurch, dass du viel früher mit dem Investieren anfängst als die Durchschnittsperson, hast du viele Jahre mehr, um eventuelle Schwankungen auszugleichen.
Du bist einfach länger investiert und bekommst dadurch verschiedene Marktphasen und vielleicht auch Crashs mit, dadurch kannst du viele Erfahrungen sammeln.
Je länger du anlegst, desto normaler werden sich die Entwicklungen für dich anfühlen und du kannst viel gelassener mit schwierigen Marktphasen umgehen.

Außerdem greift der Zinseszinseffekt bei einem längeren Anlagehorizont viel stärker, damit hast du einen unglaublichen Vorteil!

3. Du hast eine höhere Risikotoleranz

Als Student oder Schüler, lebst du vielleicht noch bei deinen Eltern oder hast geringe Ausgaben, dadurch hast noch eine gewisse Stabilität und Sicherheit.
Zudem hast du wahrscheinlich auch noch keine teuren Werte oder eine eigene Familie, die von dir abhängig ist.

Auch die Höhe des Geldes, welches du investierst ist, wahrscheinlich noch nicht sehr hoch, dadurch kannst du ein wenig mit deinem Geld spielen, ohne Sorge zu haben, riesige Summen zu verlieren.
Taste dich langsam an deine Risikotoleranz heran und schau einfach mal wie es dir mit verschiedenen Investments geht.

Bei welchen Risiko wird es dir zu unsicher ?
Dadurch lernst du viel über deine Risikofreudigkeit aber auch viel über dich selbst!

4. Du entwickelst früh eine Disziplin zu sparen

Hast du dich einmal mit dem Thema Geld und Investieren auseinandergesetzt, hast du dir wahrscheinlich auch einen Überblick über deine Finanzen gemacht.
Du kennst deine Ausgaben und Einnahmen und weißt dadurch wie viel Geld du jeden Monat zum Investieren hast.

Für dich wird es zur Normalität einen Sparplan für deinen Vermögensaufbau laufen zu lassen.
Dadurch wird das Zurücklegen zur praktischen Gewohnheit, auch wenn die Summen im Laufe deines Lebens steigen.

5. Du musst dir keine Sorgen um deine Altersvorsorge machen

Da du dich mit dem Thema Finanzen und Geldanlage beschäftigst, verfolgst du damit sehr wahrscheinlich ein Ziel.
Dieses Ziel ist für viele Anleger, die eigenen Altersvorsorge zu sichern.
Wenn du dich also früh aktiv  mit diesem Thema beschäftigst, wirst du nicht irgendwann eine böse Überraschung erleben.

Zudem hast du noch viel länger Zeit um dich ausführlich damit zu beschäftigen und vorzusorgen
Du kannst also entspannt in die Zukunft blicken!

Fazit

Wie wir gesehen haben, kann es sehr viele Vorteile haben, früh mit dem Investieren anzufangen, gerade wenn du noch Student oder sogar Schüler bist!

Also lass dich nicht von dem Argument, dass man zum Investieren viel Geld bräuchte, verwirren.
Dem ist nicht so!

Du kannst dein junges Alter hervorragend für dich nutzen und so einiges an Erfahrung und wissen sammeln!

5/5

5 Fehler, die du als Anleger vermeiden solltest!

Diese 5 Anlagefehler solltest du vermeiden!

Nr.1 Auf das schnelle Geld aus sein

Die Börse kann für dich als Anleger ein wundervoller Ort sein um dir ein passives Einkommen aufzubauen oder für dein Alter vorzusorgen.

Du kannst hier beachtliche Beträge erwirtschaften, ohne viel zu tun, wenn du magst.
Wenn du dich richtig intensiv mit dem Thema Aktien auseinander setzten möchtest kannst du auch sehr viel Zeit investieren.

Allerdings solltest du nicht mit deinem gesamten Vermögen spekulieren, weil du denkst hier könntest du reich werden.
-Natürlich kannst du an der Börse sehr viel Glück haben und genau zu dem richtigen Zeitpunkt auf das richtige Pferd setzten, allerdings ist die  Wahrscheinlichkeit viel zu gering und das Risiko, dein gesamtes Vermögen zu verlieren, sehr hoch.

Wenn du mit einem gewissen Betrag zocken möchtest, kein Problem, aber erwarte nicht von heute auf morgen reich zu werden.
-Das wird nicht passieren.

Nr.2 Zu viel handeln

Studien verschiedener Institute, wie z.B. Barber und Odean (2000), zeigen immer wieder, dass Anleger ihre eigenen Gewinne durch das ständige Handeln verkleiner.

Das aktive Handeln von z.B. Aktien verursacht enorme Kosten, die den Gewinn des Anlegers dezimieren und einen Anleger der wesentlich weniger handelt, deutlich besser dastehen lässt.

Screenshot Trading is hazardous to your wealth
Mit steigender Handelsaktivität sinkt die Nettorendite (Quelle: “Trading is hazardous to your wealth” von Barber und Odean (2000))

Weitere Studien zeigten, dass  8 von 10 der aktiven Trader in Taiwan (welches beispielhaft in der Studie genommen wurde, weltweit sieht das nicht anders aus), das investierte Geld noch am selben Tag verloren.  (Barber et al., 2004).

Nr.3 Nicht diversifizieren

Diversifikation ist eine wichtigsten Faktoren, wenn es um den Erfolg deiner Geldanlage geht.

Ich habe 21 wissenschaftliche Studien und 1.200.000 Anleger analysiert – das habe ich herausgefunden Quelle: Genial einfach investieren (Weber, 2015)

Niemals alle Eier in denselben Korb!

Dennoch sieht man allzu oft, dass Anleger, gerade in Bezug auf Einzelaktien, nicht stark genug diversifizieren.

2001 besaß der durchschnittliche deutsche Aktienbesitzer gerade einmal 8 Werte, die zum Großteil aus Deutschland kamen.

Also weder branchen- noch länderbezogen gestreut.
Mit einem solch hohen Risiko im Depot, dann lieber in einen breit gestreuten ETF investieren!

Nr.4 Verluste als persönliches Versagen sehen

Keiner von uns sieht gerne wie das eigene Depot an Wert verliert. Keiner verliert gerne Geld, allerdings sind diese Schwankungen völlig normal und auch gut so.

Jeder kann mal auf das falsche Pferd setzten, eine Fehlentscheidung treffen oder von einer plötzlichen Entwicklung überrascht werden, allerdings musst du dies akzeptieren!

Es ist enorm wichtig deine Investments rational zu sehen und nicht aus emotionalen Gründen daran festzuhalten.

Studien zeigten, dass ein Gewinn 2,5x höher sein muss als ein Verlust, um ihn emotional auszugleichen.

Außerdem zeigte sich, dass erfolgreiche und steigende Aktien eher verkauft und Verlustaktien eher gehalten werden.  (Grinblatt und Keloharju, 2001)

Daher setzte dir immer Grenzen und Limits, an die du dich dann auch wirklich hältst, um so emotionale Entscheidungen zu vermeiden.

Fazit

Es ist wirklich nicht schwer mit dem Investieren zu starten oder gute Ergebnisse zu erzielen, wenn du gewisse Fehler versuchst zu vermeiden.

Jeder kann erfolgreicher Investor werden und du erst recht!

Hier noch mein Lieblingsbuch zum Thema ETF`s:

*Affiliate Link

5/5

Vor- und Nachteile Einzelaktien

Welche Vor-und Nachteile haben Einzelaktien?

Wenn man anfängt, sich mit dem Thema Börse auseinanderzusetzen, trifft man auf viele verschiedene Anlagemöglichkeiten.

Nun kann man sich die Frage stellen soll ich nun eigentlich in Aktien, ETF`s oder doch vielleicht Fonds investieren?
In diesem Artikel werden wir auf das Thema Einzelaktien genauer eingehen und ich werde versuchen, dir die Vor- und Nachteile von Aktien zu verdeutlichen.

Vorteile von Aktien:

  1. Überdurchschnittliche Rendite möglich
    Investierst du z.B. ausschließlich in ETFs, (die ja einen Index abbilden), wird dieser die Rendite der ETF`s auch niemals schlagen. 
    Mit Einzelaktien dagegen, besteht natürlich die Chance, besser als der Gesamtmarkt abzuschneiden.

     

  2. Dividenden
    Viele Unternehmen schütten jährlich eine Dividende an ihre Aktionäre aus, die zusätzlich zu der Gewinnsteigerung, ein schöner Bonus sind.

     

  3. Hohe Flexibilität
    Durch die hohe Liquidität im Aktienmarkt, kann der Aktionär jederzeit Aktien kaufen oder verkaufen.
    Zudem können Aktien zum kurzfristigen Traden oder auch für den langfristigen Vermögensaufbau genutzt werden.

     

  4. Keine festen Kosten
    Im Gegensatz zu den ETF`s haben wir bei Aktien keine laufenden Kosten (TER), die jährlich anfallen.

Nachteile der Aktien:

  1. Geringere Streuung
    Wenn man gerade anfängt in Aktien zu investieren, kann man meistens noch keine großen Summen investieren. Damit erzeugt man ein Klumpenrisiko, wenn anfangs nur einzelne Positionen im Depot sind.

     

  2. Starker Wertverlust möglich
    Bei Einzelaktien investiert man in einzelne Unternehmen, diese sind natürlich anfälliger als ganze Branchen oder Länder, daher besteht hier das Risiko, den gesamten Wert des Unternehmens zu verlieren, wenn dieses insolvent wird.

     

  3. Abgeltungssteuer
    Seit 2019 sind bis zu einem Freibetrag alle Kursgewinne steuerpflichtig geworden, somit werden die Gewinne nochmals reduziert.

     

  4. Keine feste Rendite
    Aktiengesellschaften zahlen zwar Dividenden an ihre Aktionäre aus, allerdings sind diese immer von dem Gewinn des Unternehmens abhängig, manche Unternehmen zahlen auch gar keine Dividenden.
    Auch durch mögliche Kursschwankungen ist hier von einem höheren Risiko auszugehen.
Das sind einmal die wichtigsten Vor-und Nachteile von Aktien auf einen Blick.
 

Fazit

Jeder der vielleicht ein wenig mehr Rendite erhofft und bereit ist mehr Risiko einzugehen, kann sehr sehr glücklich mit Aktien werden.
Man sollte hierbei natürlich immer informiert sein und nur in Unternehmen investieren, die man wirklich verstanden hat.
Eine große Streuung kann das Risiko weiter minimieren und für mehr Stabilität sorgen.

Ich hoffe dieser Artikel konnte euch ein wenig weiterhelfen und erleichtert euch die Auswahl!

5/5

Aktien kaufen

Wie kaufe ich eigentlich Aktien/ETF`s?

Du hast dich dafür entschieden, in Aktien oder ETF`s zu investieren?
Sehr gut!
Doch wie legt man nun eigentlich los ?

Schritt 1: Vorbereitung

Im ersten Schritt bist du dir über deine Finanzen bewusst geworden und hast deine finanzielle Lage abgeklärt.
Dadurch weißt du nun, was deine Investmentziele sind und wie viel du jeden Monat investieren kannst und möchtest.
Hast du die Vorbereitung noch nicht abgeschlossen, schaue gerne auf unserem Blog den Artikel dazu an!

Schritt 2: Wissen aneignen

Im zweiten Schritt hast du dich über die verschiedenen Anlageformen informiert, verstehst nun wie die Börse funktioniert und hast dich für eine Strategie, bestimmte Aktien oder EFT`s entschieden.

Schritt 3: In die Aktion kommen

So!
Im dritten Schritt gehst es nun darum, das Wissen auch in die Tat umzusetzen.
Dieser Schritt ist enorm wichtig!
An der Umsetzung scheitert es leider viel zu oft!
Aber wie machen wird das denn jetzt?

Depot!

Zunächst musst du ein Depot eröffnen.
Was ist eigentlich ein Depot?
–>Ein Aktiendepot ist im Prinzip ein Konto für Aktien.
Auf diesem Aktienkonto sind alle Aktien, die du aktuell in deinem Besitz hast. Kaufst du eine neue Aktie, wird sie deinem Depot hinzugefügt, genauso ist es auch bei dem ETF`s. Ein Depot kannst du bei fast jeder Bank eröffnen. 

Wie finde ich das passende Depot?

Ein Depot kannst du entweder bei einer Filialbank oder bei einem Onlinebroker eröffnen. Vorteil der Filialbank ist die Möglichkeit der persönlichen Kundenberatung vor Ort. Wer sich mit den Grundlagen des Investierens beschäftigt hat, kennt das Problem: Es gibt einen Interessenskonflikt. Bankberater wollen in erster Linie die Produkte empfehlen, mit denen sie ihre Provisionen verdienen. Dies ist oft mit hohen Gebühren für dich verbunden, um die Filialkosten zu decken.

Ich persönlich habe mein Depot bei der Comdirect und damit bei einer Onlinebank.
Diese ist einfach günstiger und bei Fragen kann ich mich immer an den Support wenden.

Für einen genauen Vergleich der Depots hat Finanztipp eine sehr gute Übersicht erstellt:

Sonst kann ich die Videos von Finanzfluss zu dem Thema sehr empfehlen! 
Die findet ihr hier!

Wenn ihr euch für ein passendes Depot entscheiden habt, müsst ihr es nur noch bei der entsprechenden Bank eröffnen.
Dies dauer in der Regel nur wenige Minuten und ist sehr einfach.
Danach werden euch die Daten per Post gesendet und ihr könnt sobald da Depot freigeschaltet ist loslegen!

Dann habt ihr auch schon den 3. Schritt abgeschlossen !
5/5

Anlageoptionen

Anlageformen


Überblick Anlageformen

Das WICHTIGSTE zuerst!
Bevor du dich mit dem Thema Geldanlage beschäftigst, solltest du dir folgende Fragen beantworten:

  1. Welche Rendite möchtest du mit deiner Geldanlage erreichen?
  2. Möchtest du kurzfristig oder langfristig anlegen ?
  3. Welches Risiko bist du bereit einzugehen ?

Erst wenn du dir diese Fragen beantwortet hast, kannst du die passende Anlage für dich herausfinden.

Grundsätzlich gilt: Eine höhere Rendite ist nur durch mehr Risiko zu erzielen. Je länger du anlegst und je breiter du deine Anlagen streust, desto eher gleichst du Schwankungen bei der Wertentwicklung aus.

Welche Anlageformen gibt es ?

So nun zum eigentlichen Thema. Welche Anlageformen gibt es nun eigentlich?

AnlageformRisiko/RenditeBewertung
SparkontogeringEin Sparbuch als Anlagemöglichkeit ist wirklich ungeeignet.
Das Geld wird durch die Inflation nur weniger und man erhält keine Rendite.
TagesgeldkontogeringBei einem Tagesgeldkonto ist man auch wirklich nahe an der Inflationsfalle und man sollte wirklich nur den Notgroschen auf dem Konto parken.
StaatsanleihenmoderatHierbei kommt es auf den Staat an. Je nach Staat schwankt natürlich das Risiko und der Gewinn. Möchte man gerne in Staatsanleihen investieren, sollte man breit diversifizieren und einen langen Anlagezeitraum einplanen.
ETF´s

moderat

Ein wirklich guter Bestandteil eines jeden Anlageportfolios. Durch die breiten Streuungsmöglichkeiten senkt man das Risiko.
Für das Risiko, das man eingeht, kann man eine angemessene Rendite erhalten.
AktienfondshochAktienfonds können teilweise den Markt schlagen und dadurch hohe Renditen erwirtschaften, allerdings fressen die Kosten meistens die Renditen auf und ETF´s performen insgesamt bei geringeren Kosten besser.
AktienhochMit Aktien hat man die Möglichkeit, beachtliche Renditen einzufahren und sehr viel Geld zu verdienen, allerdings sollte man schon einige Erfahrungen haben um das Risiko wirklich einschätzen zu können.
Immobilienhoch

Immobilien gehören in Deutschland zu den beliebtesten Anlagemöglichkeiten. Wer mit Immobilien handelt, kann erhebliche Gewinne erzielen, auch hier sind aber einige Vorkenntnisse, ein gewisses Startkapital sowie ein hohes Risiko zu beachten. Also wirklich etwas für Fortgeschrittene!

Fazit

Die Produktpalette an Auswahlmöglichkeiten ist sehr groß und für jeden, der Anlegen möchte, ist auch etwas dabei.
Bei den risikoreicheren Anlagemöglichkeiten ist jedoch ein bestimmtes Vorwissen und Erfahrung erforderlich, um profitabel anlegen zu können.

Für Anfänger ist es ratsam, mit  ETF´s anzufangen anzufangen und dort nochmals zu diversifizieren, um das Anlagerisiko zu senken.

Wenn ihr mal eine persönliche Finanzberatung oder Hilfe beim Einstieg benötigt schreibt mir gerne einen Kommentar oder direkt per E-Mail.

5/5

P2P-Kredite Einstieg

Was sind eigentlich P2P- Kredite ?

Definition

Bei P2P (Peer-to-Peer) leiht eine Privatperson einer anderen Privatperson Geld. Diese Kredite werden dann mit Zinsen zurückbezahlt, so verdient der Kreditgeber sein Geld.
In diesem Beitrag werden wir zunächst nur über das Thema Crowdlending, also die Vergabe von Kleinstkrediten eingehen.
Die Kredite laufen über verschiedene Plattformen, wie Bondora oder Auxmoney.
Dort kann man die Laufzeit, die Höhe des Kredites, sowie die Herkunft der Kredite und vieles weiteres auswählen.
So lässt dich das eigene Kreditportfolio sehr leicht diversifizieren.

Warum investiert man in P2P?

Bei P2P-Krediten, kann man schon sehr klein starten, man muss keine riesigen Summen investieren, um loslegen zu können. Bei Mintos z.B. kann man mit einem Betrag von 10€ beginnen.
Außerdem bieten P2P Kredite, im Vergleich zu einer klassischen ETF Buy& Hold Strategie, eine sehr hohe Rendite von bis zu 25%.
Beachte dabei aber: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko.
Ein weiterer Aspekt dabei ist, dass man andere Menschen, die einen Kredit benötigen, mit dem eigenen Geld unterstützen kann, natürlich bekommt man auch Geld dafür, aber das würden Banken ja z. B. auch.

Was sind die Risiken von P2P-Krediten ?

Wo es hohe Renditen gibt, gibt es auch Risiken, die euch bewusst sein sollten.

  1.  Das Ausfallrisiko 
    Das Hauptrisiko der P2P-Kredite ist das Ausfallrisiko, also das ein Kreditnehmer, den Kredit nicht mehr bezahlen kann oder will.
    Durch eine hohe Diversifizierung der Kredite und eine geringe Summe pro Investition, lässt sich dieses Risiko aber
    sehr gut minimieren
  2. Die Bonität wird falsch eingeschätzt
    Bei P2P-Krediten wird von der P2P- Plattform, das Risiko eines Kreditnehmers, den Kredit nicht mehr zahlen zu können, eingeschätzt.
    Dabei gibt es meist Risikoklassen von A bis E. 
    Bei sehr jungen Plattformen kann es dadurch passieren, dass ein Kreditnehmer weniger risikoreich eingeschätzt wird, als er eigentlich ist.
  3. Die Insolvenz des P2P-Marktplatzes
    Natürlich besteht auch bei einer P2P-Plattform das Risiko, dass sie insolvent wird.
    Die meisten Plattformen haben  Sicherheitsmechanismen, die ihre Anleger bei  einem solchen Fall absichern.
    Allerdings muss man dabei sagen, dass dies noch nicht der Fall war, wie also die Plattformen reagieren bleibt noch offen.

Fazit

P2P-Kredite sind eine interessante Anlagemöglichkeit für Leute, die bereit sind, für eine gute Rendite ein gewisses Risiko einzugehen.
Dieses Risiko lässt sich mit einer vielfältigen Diversifizierung z.B.durch verschiedene Laufraten, Risikostufen und viele kleinere Kredite minimieren.
Insgesamt bieten sie eine interessante Alternative zum klassischen Bankensystem und sind durchaus einen Blick wert.
Wir selber investieren auf mehreren Plattformen rund 10% unseres Vermögens und haben bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht.

Wenn ihr mehr Infos zu dem Thema P2P-Kredite wollt, schreibt gerne einen Kommentar unter den Beitrag !

5/5

Der Aktieneinstieg

Aktien!

Aktien  sind ein spannendes Thema, wenn es um den Vermögensaufbau und die Altersabsicherung geht.
Das Thema kann aber auf den ersten Blick sehr umfangreich und verwirrend sein, wenn man anfangen möchte zu investieren, sich aber noch nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt hat.
Deswegen werde ich dir hier das Grundwissen vermitteln und die Vorteile von Aktien aufzeigen.

Was sind eigentlich Aktien? 

Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen, der sogenannten Aktiengesellschaft.
Eine Aktiengesellschaft (AG) ist ein Unternehmen, welches an der Börse gelistet ist (z.B. BMW).
 

Du und ich können Anteile, also Aktien, an diesem Unternehmen kaufen und somit Miteigentümer des Unternehmens werden.
Den Besitzer einer Aktie nennt man Aktionär.

Aktien werden über einen Broker (Bank) gehandelt.

Welche Vorteile haben Aktien ?

Warum sollte jemand in Aktien investieren?
Generell gibt es zwei Möglichkeiten mit Aktien Vermögen aufzubauen:
 
  1.  Wertsteigerung
    Kaufst du eine Aktie und der Kurs, also der Wert der Aktie, steigt, kannst du die Aktie verkaufen und hast damit Gewinn erzielt. Du hast die Aktie teurer verkauft, als du sie eingekauft hast.
    Das An- und Verkaufen der Aktien ist dabei nur kurzfristig und wird Trading genannt. 

  2. Dividenden
    Als Anteilsinhaber des Unternehmens hast du ein Anrecht auf Gewinnbeteiligung (Dividende). Steigt der Kurs der Aktie, so ist dies ein Indiz dafür, dass es dem Unternehmen gut geht und es Gewinn macht.
    Die Gewinne eines Unternehmens werden anteilig an die Aktionäre ausgeschüttet, dies geschieht je nach Aktie jährlich, halbjährig oder teilweise auch im Quartal.
    Die Höhe der Gewinnbeteiligung wird auf der jährlichen Aktionärsversammlung bekannt gegeben.
    Diese Vorgehensweise nutzt man, wenn man langfristig ein Aktiendepot aufbauen und so Dividendenströme erhalten möchte. 
 

Wer kann in Aktien investieren ?

Grundsätzlich kann jeder in Aktien investieren.
Es gibt Aktien in alles unterschiedlichen Preisklassen und Branchen.
Um eine Aktie zu kaufen, brauchst du lediglich ein Depot.
Ein Depot ist eine Art Konto, auf dem du anstatt Geld, Aktien hast. So ein Depot kannst du bei fast jeder Bank eröffnen.
 

Bevor zu in Aktien investierst, solltest du :

  1.  Dir deine Risikopräferenz klarmachen.
    Möchtest du langfristig investieren oder doch eher kurzfristig auf Kurse spekulieren? In welche Unternehmen möchtest du investieren?  Anteile an kleineren Unternehmen haben ein anderes Risikoprofil als die sogenannten Blue-Chip Aktien, die der größten und ertragreichsten Unternehmen.

  2. Welche Summe möchtest du investieren ?
    Die Investition in Aktien birgt immer ein gewisses Risiko, deshalb solltest du dir klar machen wie viel du bereit bist zu investieren. Wie man das Risiko senken kann, erfährst du in einem der nächsten Blogbeiträge.

  3. Welche Rendite möchtest du erzielen ?
    Wenn du eine durchschnittliche Rendite erzielen willst und dein Kapital sichern willst kommt für dich eher ein langfristiges Buy and Hold in Betracht.
    Möchtest du versuchen den Markt zu schlagen und möglichst hohe Gewinne zu verbuchen?
    Dann ist das Traden wahrscheinlich eher etwas für dich.
Hast du dir alle diese Fragen beantwortet, kannst du dich auf die Suche nach den passenden Aktien zu deinem Profil machen und ein passendes Depot für deine Aktien auswählen!

So gelingt dir der Einstieg in die Börsenwelt.

Beide Bücher habe ich gelesen, bevor ich angefangen habe, an der Börse zu investieren.
Das Buch Aktien für Dummies, auch wenn ich den Titel  ein wenig unschmeichelthaft finde, ist wirklich als absolutes Einsteigerbuch zu empfehlen.
Das Buch von Gerd Kommer, dient zur Vertiefung und geht besonders auf das langfristige Halten von Depots ein.
Beide Bücher sind aber für den Einstieg gut geeignet!