Digital Detox

Alles halb so schlimm?

10 Stunden Bildschirmzeit!

Dieser Satz hat mich wirklich geschockt!
Seit der Pandemie, hat sich die durchschnittliche Bildschirmzeit in Deutschland, auf über 10 Stunden erhöht.
Das sind 2 Stunden länger, als vor der Pandemie.

Verständlich irgendwie oder?
Viele Freizeitmöglichkeiten sind weggefallen oder stark eingeschränkt worden. Man möchte sich ja auch nicht den ganzen Tag langweilen.

Aber welche Folgen hat dieser Konsum auf uns?

Unser Smartphone macht dumm!

Bei meinen Recherchen zum Thema digitaler Konsum, bin ich auf folgende Aussage gestoßen:

„Schon das Vorhandensein des Smartphones in einem Raum macht uns Studien zu Folge 15% dümmer.“

Eine Studie aus Texas zeigte, dass wenn das Handy in greifbarer Nähe ist, ist unser Hirn damit beschäftigt, unsere Hand davon abzuhalten, das Handy zu nehmen.
Das wiederum führt bewiesenermaßen zu verminderter kognitiver Leistung. Denn mittlerweile sind wir so konditioniert, mehrmals am Tag zum Smartphone zu greifen, dass es regelrecht schwierig sein kann, das eben mal nicht zu tun.

Spannend oder ?

Hier ein paar weitere spannende Erkenntnisse: 

  • 44% der Jugendlichen sind sich einig, dass die Nutzung von Social Media sie oft von den Menschen ablenkt, mit denen sie persönlich zusammen sind.”

  • “Wenn wir für längere Zeit nach unten auf das Handy schauen, reduzieren wird damit sogar unsere Testosterol-Konzentration im Blut und erhöhen das Stresshormon Cortisol.”

  • 75% der Handybesitzer gehen nie ohne aus dem Haus, 42 % haben es immer in Reichweite, sogar nachts.
  • “Die Aufmerksamkeitsspanne nimmt rapide ab: 72% aller Teenager und 48% aller Eltern haben das Bedürfnis, unmittelbar auf Texte, Social-Media Nachrichten oder andere Benachrichtigungen zu antworten”

     

  • “Gesundheitliche Folgen von Smartphone Nutzung umschließen eine abnehmende Qualität und Quantität von Schlaf, aufgrund einer unterbundenen Melatiniausschüttung.”

  • Im Durchschnitt ist man 3:40 Stunden pro Tag am Smartphone – Tendenz: Steigend

Doch was soll man jetzt tun, wenn man nicht als “Smombie” (so hieß es in einigen Studien), durchs Leben wandern möchte?

Digital Detox!

Hier einmal 6 Tipps, wie du deinen Konsum einschränken kannst, ohne etwas zu verpassen:

#1 Kauf dir einen Wecker

So musst du dein Handy abends gar nicht erst mit ins Schlafzimmer nehmen und morgens erst nach deiner Morgenroutine darauf schauen. Das fördert einen erholsamen Schlaf und einen entspannten Morgen.

#2 Der Nicht-stören-Modus

Schalte dich einfach mal semi-offline. So hast du dein Handy zwar dabei und kannst sehen, ob jemand angerufen hat, bekommst aber keine lauten  Notifications.

#3 Weg mit Push-Notifications

Jede App ist darauf ausgelegt, soviel von deiner Aufmerksamkeit wie möglich zu bekommen . Verbiete  einfach mal pauschal alle Push-Notifications. Solltest du feststellen, dass manche Benachrichtigungen doch praktisch sind, kannst du sie nachher immer noch einschalten. So bestimmst du bewusst, wann du welche App öffnest.

#4 Setzte dir feste “Handyzeiten”

Natürlich gibt es Situationen, in denen man das Smartphone braucht. Aber nicht immer!
Setzte dir zum Beispiel jeden Morgen und Abend, vor dem Aufstehen und Schlafengehen, eine Stunde handyfreie Zeit.

#5 Reflektiere

Die eigene Bildschirmzeit kann erschreckend sein, aber auch sehr aufschlussreich. Analysiere doch mal, auf welchen Apps du viel Zeit verbringst und stelle Timer für sie ein.

#6 Weg vom Tisch


Ein Handy auf dem Tisch kann eine große Ablenkung sein! Also egal ob du arbeitest oder dich mit Freunden triffst,  lass das Handy in einem anderen Raum oder in einer Tasche.

Jetzt sollte aus dir auch kein “Smombie” mehr werden!

https://www.heise.de/news/Studie-Pandemie-laesst-Bildschirmzeit-auf-mehr-als-10-Stunden-pro-Tag-ansteigen-5077058.html

https://www.rnd.de/digital/studie-zu-smartphone-nutzung-menschen-verbringen-mehr-als-drei-stunden-taglich-am-handy-4PIOQBUPQNG4JGJ5GAWW6S3IEI.html

https://www.rnd.de/digital/studie-zu-smartphone-nutzung-menschen-verbringen-mehr-als-drei-stunden-taglich-am-handy-4PIOQBUPQNG4JGJ5GAWW6S3IEI.html

https://www.ottogroup.com/wLayout/wGlobal/scripts/accessDocument.php?document=/media/docs/de/studien/go_smart.pdf&display=1&forceDownload=0

https://www.sueddeutsche.de/leben/digital-detox-sieben-tipps-zur-digitalen-entgiftung-1.3754567

https://de.phocus.app/gefahren-der-smartphone-nutzung/

https://www.journals.uchicago.edu/doi/full/10.1086/691462

Auswirkungen unseres Handykonsums auf Gehirn und Psyche [Teil 1: Strahlung, Multitasking und Ablenkung + Tipps]

Digital Detox — 12 Tipps für ein analoges Leben

5/5

Ziele definieren!

Wie definiere ich meine Ziele?

Seine Ziele im Leben zu kennen, ist extrem wichtig, da sie deine Wegweiser sind, deine Persönlichkeit aufzeigen und dir Motivation geben, jeden Tag dein Bestes zu geben.
Wer seine Ziele kennt, ist diszipliniert und lässt sich auch von kleinen Rückschlägen nicht, aus der Bahn bringen.

Du hast dein Ziel vor Augen, kannst du ohne herumirren in eine Richtung gehen!

Doch was macht ein Ziel eigentlich aus?

SMART Modell

Wenn man über Ziel-Definition spricht kommt man natürlich nicht am beliebten – und tatsächlich sehr hilfreichen –  SMART Modell vorbei. Es wurde dazu genug im großen weiten Web geschrieben, daher hier nur ganz kurz zum Überblick. Ziele müssen folgende Eigenschaften haben:

S: Specific (spezifisch,  konkret, also eindeutig definiert)
M: Measurable (messbar)
A: Achievable (erreichbar)
R: Reasonable (realistisch)
T: Time-bound (terminiert, also mit einem Zeitpunkt versehen)

So könnt ihr überprüfen ob es sich bei euren Vorstellungen um Ziele handelt.

Wie finde ich denn nun heraus, was meine Ziele sind?

1. Befreie dich von den Erwartungen und Wünschen anderer

Das absolut wichtigste bei der Findung Deiner Ziele ist, dass es sich wirklich um DEINE eigenen Ziele handelt.
Niemand anders kann und darf entscheiden, wie DU DEIN Leben leben möchtest.
Nicht Dein Partner, Deine Eltern oder Dein Umfeld. Keiner!

2. Denke an das Gesamtbild

Überleg dir, was Du in Deinem Leben erreichen möchtest. Was willst Du schaffen, erleben, wo willst Du sein?In 5, 10,20 oder 30 Jahren?
Auf welche Bereiche im Leben möchtest du einen Fokus setzten ?

Wichtig ist: Für jede Idee, Wunsch oder Vorstellung solltest du dir mindestens 5 Gründe aufschreiben, warum du dies möchtest!

3. Schaue auf dein Leben

Dein aktuelles Leben kann dir auch schon Hinweise darauf geben, welche Bereiche dir wichtig sind und wo du vielleicht noch mehr möchtest.
Guck dir die einzelnen Bereiche deines Lebens an: Familie, Freunde, Beruf, Beziehung, Gesundheit…
Bist du mit diesen Bereichen zu 100 % zufrieden ?
Wenn nein, warum nicht?
Was wäre ideal? Definiere dein Ziel so genau wie möglich!

So kannst du auf  weitere Ziele stoßen. Notiere sie dir immer schriftlich !

4. Prioritäten setzen

Ihre erste Zielliste kann sehr umfangreich werden. Eine sehr lange Liste wirkt fast schon entmutigend, weil wir dann nicht genau wissen, wie wir das alles schaffen sollen. Sie können natürlich nicht alles auf einmal schaffen.

Deshalb müssen Sie sich entscheiden, womit Sie anfangen wollen. Es gilt also, Prioritäten zu setzen und sich zunächst einmal für Ihre drei wichtigsten Ziele zu entscheiden.

Buchempfehlung: Dieses Buch hat mir extrem bei meiner Selbstreflexion geholfen!

5/5